Richtig schenken: 9 Tipps aus der pme Elternberatung

Richtig schenken: 9 Tipps aus der pme Elternberatung - pme Familienservice Blog

06.12.2017
Christin Müller
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Jedes Jahr an Weihnachten geben wir uns viel Mühe, Geschenke einzukaufen oder zu basteln und sie liebevoll unter dem Weihnachtsbaum zu drapieren. In vielen deutschen Haushalten jedoch, sieht man mittlerweile den Weihnachtsbaum vor lauter Geschenken nicht mehr. Es wird nicht mehr nur teurer geschenkt, sondern auch viel mehr. Je mehr desto besser? Im Falle von Weihnachtsgeschenken ist das nicht immer der Fall.

Unsere Kolleginnen und Kollegen aus der pme Elternberatung sagen Ihnen, wie Sie richtig schenken.

 

1. Ein persönliches Geschenk

Das gilt natürlich nicht nur für Geschenke für die Kinder. Geschenke sind auch immer eine Form indirekter Kommunikation und geben viel über die Beziehung zueinander preis. Vermittelt ihr Geschenk ein „Du bist mir wichtig und ich weiß worüber DU dich freust“? Dann kann (fast) nichts mehr schief gehen!


2. Auf die Verpackung kommt es an!

Eine schöne Schachtel mit großer Schleife oder buntes Geschenkpapier erhöhen die Spannung und die Vorfreude aufs Auspacken (vorallem wenn die Geschenke schon unterm Weihnachtsbaum liegen).

 

3. Eins, zwei oder zehn Geschenke?

Gerade Vorschulkinder können den Wert eines Geschenkes häufig noch nicht genau einschätzen und orientieren sich eher an der Menge der Geschenke. Also auch wenn es ein großes teures Geschenk gibt, kann eine zweite Kleinigkeit wie z.B. Aufkleber oder eine Haarspange schnell die Stimmung retten.

 

4. Geschwisterliebe kennt Grenzen

Hier wird schnell aufgewogen, wer mehr Geschenke bekommen hat. Geschwister müssen aber nicht immer das Gleiche bekommen. Viel mehr Freude macht es ihnen, wenn ihre unterschiedlichen Vorlieben und Wünsche gesehen und geschätzt werden und das Geschenk zu ihnen passt.

 

5. Achtung vorm Geschenkerausch

Reißen ihre Kinder die Geschenke nur wahllos auf, ohne sie richtig wahrzunehmen, waren es zu viele. Sprechen Sie sich lieber mit der Familie ab, wer was schenkt und legen Sie z.B. für größere Geschenke zusammen. Das hilft auch Konkurrenz unter den schenkenden Großeltern zu vermeiden.

 

6. Besinnliche Bescherung

Legen Sie einen Ablauf für das Geschenkeauspacken fest. Deutlich entspannter wird es, wenn die Geschenke einzeln ausgepackt werden und jedes Familienmitglied an die Reihe kommt. Gerade kleinere Kinder haben viel Freude daran, die Geschenke an die Familienmitglieder zu verteilen (Namensschilder nicht vergessen!).


7. Geldgeschenke und Gutscheine

Wertgeschenke sind im Zweifel vielleicht nicht so persönlich. Spart der jugendliche Enkel aber z.B. gerade auf ein Skateboard, freut er sich über einen finanziellen Zuschuss dazu wahrscheinlich mehr als über den selbstgestrickten Pullover.

 

8. Der Wunschzettel ist kein Bestellschein

Es gilt: Nicht jeder Wunsch muss an Weihnachten erfüllt werden. Versuchen Sie lieber zu erkennen, welche Wünsche ihrem Kind wirklich wichtig sind und welche Dinge es einfach nur gern hätte. Dazu gehört auch zu akzeptieren, dass die Wünsche der Kinder nicht unbedingt denen der Eltern entsprechen müssen.

 

9. Geschenke für alle

Beschenken Sie nicht nur die Kinder, sondern auch sich untereinander, denn liebevolle Geschenke sind materialisierte Gefühle. Am Vorbild ihrer Eltern lernen Kinder am besten, wie schön es ist, Freude zu schenken. Und sie spüren, dass die Eltern sich mögen, wenn sie sich Gedanken über ein Geschenk machen und einander damit überraschen.

 

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