Geschäftsführung

Alexa Ahmad ist seit 1993 beim pme Familienservice und hat die Entwicklung des Unternehmens fast von Anfang an miterlebt und begleitet. Seit 2008 ist sie Geschäftsführerin. Lesen Sie, wie sich aus ihrer Sicht der pme Familienservice über die Jahre verändert hat und in welche Richtung das Unternehmen in Zukunft steuert.

Wie sind Sie zum pme Familienservice gekommen, was hat Sie daran gereizt?

Das erste Mal hörte ich vom pme Familienservice als in der Frauenzeitschrift "Marie Claire" ein Artikel über Gisela Erler und ihren Beratungs- und Vermittlungsservice erschien. Das fand ich revolutionär: Eine Stelle, an die Berufstätige sich mit allen Fragen zur Kinderbetreuung wenden können. Ich habe Frau Erler dann kontaktiert und erfahren, dass sie ihren Service von München auf andere Städte ausdehnen will. So kam ich zum Familienservice Frankfurt. Beeindruckt hat mich – neben der genialen Geschäftsidee – wie viel Eigenverantwortung und Handlungskompetenz mir von Anfang an eingeräumt wurde.

 

Was ist das Besondere am pme Familienservice?

Intern ist es das Ausmaß, in dem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln können – unabhängig etwa von ihrem Alter und ihrer Berufsausbildung. Bei uns hat jeder und jede eine hohe Autonomie in der Ausführung der Arbeit, denn wir sind davon überzeugt, dass nur eigenverantwortliche Mitarbeiter kreativ und motiviert sind.

"Wir leben Familie nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst" ist ein Wahlspruch, der unser Verhältnis zu unseren Beschäftigten sehr gut beschreibt. Sie können jederzeit unsere Kinderbetreuungsangebote und Beratungsleistungen in Anspruch nehmen und sicher sein, dass auch ihre familiären Belange berücksichtigt werden.

In unseren Beziehungen zu unseren Kunden ist das Besondere unsere ausgeprägte emotionale Bindung zu unseren Kunden und unsere Dienstleistungsorientierung.


Der pme Familienservice ist in den 20 Jahren seines Bestehens rasant gewachsen. Wie konnte dieses Wachstum gelingen?

Wenn man Dienstleistung ernst nimmt, entwickelt man sich automatisch mit den Kunden weiter. Alle neuen Ideen entstanden dadurch, dass Kunden konkrete Anliegen hatten oder wir Hinweise darauf erhielten, welche Dienstleistungen sie künftig benötigen könnten. So entstand zum Beispiel unsere erste Back-up-Einrichtung – damals mit 10 Plätzen – gemeinsam mit der Commerzbank. Die logische Weiterführung war dann die Regelbetreuung. Inzwischen sind wir der führende Anbieter von betrieblichen Kinderbetreuungsangeboten.

 
Was unterscheidet den pme Familienservice von anderen Anbietern?

Der All-in-one-Gedanke. Durch die Bündelung der Angebote können sich Unternehmen jeder Größe und jeden Budgets unsere Dienstleistungen leisten. Sie müssen sich nicht vorher festlegen, sondern können flexibel auf Anforderungen innerhalb ihres Personals reagieren.

Im Übrigen gibt es keinen Anbieter mit einem derart breiten Angebot. Der pme Familienservice bietet die gesamte Dienstleistungspalette rund um Work-Life-Balance und Mitarbeiterunterstützung aus einer Hand, flächendeckend im gesamten Bundesgebiet und nach einheitlichen Standards.


„Auf zu neuen Ufern" ist Ihr Motto für die nächsten Jahre. Was bedeutet das?

Wir wollen uns noch mehr an die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden anpassen und mit unseren Angeboten nicht nur Familien, sondern auch gleichgeschlechtliche Paare, Patchwork-Familien und Singles erreichen. Schließlich ist die Gesellschaft in den letzten 20 Jahren sehr viel diverser geworden. Zugleich wollen wir in unserer Arbeitsweise konsequent neue Medien einsetzen und den Beschäftigten unserer Firmenkunden mehr Möglichkeiten an die Hand geben, aktiv bei der Suche nach einer passenden Lösung für Ihr Anliegen mitzuwirken.

Unser Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen werden wir weiter ausbauen und durch die Gründung einer Akademie die Ausbildung des pädagogischen Personals selbst in die Hand nehmen.

In unserem Klassikgeschäft, der Beratung und Vermittlung, wollen wir durch modulare Angebote und unterschiedliche Servicetiefen mehr Wahlmöglichkeiten bieten und dadurch weitere Kunden gewinnen, vor allem auch im Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Immer wichtiger wird unser Bereich Consulting, zu dem das Gesundheitsmanagement gehört. Gerade dabei gibt es jetzt schon interessante Kooperationen mit anerkannten Experten, beispielsweise dem Institut Public Health, welches für uns den Health Check durchführt. Wir wollen durch weitere Kooperationen unser Angebot optimieren, ohne Zugeständnisse bei unseren etablierten Qualitätsstandards zu machen.
 
Die Herausforderung für die nächsten Jahre besteht darin, trotz starkem Wachstums beweglich zu bleiben – das ist unser Ziel und unsere Vision.

 

Über Alexa Ahmad

1993 lernte Alexa Ahmad die Familienservice-Gründerin Gisela Erler kennen und war von der Idee des pme Familienservice sofort begeistert. Seitdem ist sie an der Organisation, Planung und Koordination von Mitarbeiterunterstützungsprogrammen maßgeblich beteiligt. 

1999 eröffnete Alexa Ahmad die erste Kindertagesstätte für Ausnahmefälle im europäischen Raum, das „Kids & Co. Back-up". Dabei handelt es sich um ein „Back-up-Center", das rund um die Uhr für all jene Fälle da ist, in denen Eltern eine Betreuung für ihre Kinder suchen. Nach einer Coaching-Ausbildung installierte sie zudem eine der ersten unternehmensnahen EAP-Hotlines in Deutschland.