5 Tipps, die helfen, wenn Sie sich einsam fühlen

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Ich fühle mich alleine - 5 Tipps gegen Einsamkeit

12.10.2020
Sabrina Ludwig
19880

Winter, Corona, Sperrstunden: Gerade jetzt kann die Einsamkeitsfalle eher zuschnappen als sonst. Mit Einsamkeit aktiv umzugehen, ist für jeden eine große Herausforderung. Wir haben 5 Tipps, wie Sie in kleinen Schritten etwas gegen die Einsamkeit tun können.

Auch wenn es schwerfällt: Der erste wichtige Schritt ist das Anerkennen der Einsamkeit und der Versuch, über seine Gefühlswelt mit jemanden zu sprechen. Das kann ein guter Freund sein oder auch eine vertraute Person aus dem Sportverein. Wenn niemand da ist, dem man sich anvertrauen möchte, sollte man sich nicht scheuen, professionelle Hilfe suchen. Vor allem dann, wenn Sie das Gefühl haben, aus der Einsamkeit könne eine Depression entstehen.

Neben einem Gespräch mit einer vertrauten Person oder einem Therapeuten oder einer Therapeutin gibt es weitere Dinge, die Sie tun können, um die Einsamkeit zu überwinden:
 

Sprechen Sie mit fremden Menschen und bieten Sie bei Bedarf Ihre Hilfe an

Es kann sehr positiv für das Gemüt sein, anderen seine Hilfe anzubieten. Etwa, wenn Ihre ältere Nachbarin schwere Einkaufstüte in den 4. Stock zu tragen hat oder jemand verloren am Bahnhof steht und den Weg offenbar nicht weiß.


  Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

Um auf andere positiv zu wirken, müssen Sie auch mit sich selbst zufrieden sein. Zugegeben: Das klingt einfacher als es ist. Mediation, Yoga oder Achtsamkeitsübungen können dabei helfen, achtsamer mit sich selbst zu sein und sich zu akzeptieren wie man ist: mit seinen Vorteilen und Schwächen. Überlegen Sie ein positives sich ein Mantra wie zum Beispiel; „Ich akzeptiere mich, wie ich bin“ oder „Ich bin wertvoll und mir selbst wichtig!“


  Lernen Sie, die Zeit alleine zu genießen

Tun Sie sich etwas Gutes. Gehen Sie in ein Spa oder kochen Sie etwas Leckeres für sich. Kaufen Sie sich einen Blumenstrauß oder unternehmen Sie einen Spaziergang.


  Überlegen Sie, welche Interessen und Hobbies Sie haben

Was wollten Sie schon immer mal ausprobieren oder neu lernen? Suchen Sie sich einen Verein oder eine Organisation (Sport, Buchclub, Müttergruppen), in dem sie Ihrem Interesse nachgehen können und neue Leute kennenlernen. Freundschaften bilden sich oft zwischen Menschen, die gleiche Interessen haben.


  Nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten

Chatten Sie mit Ihren Enkeln über Whatsapp oder treten suchen Sie sich mittels einer App neue Bekanntschaften. Zum Beispiel mit der App „Meetup“. Die Webseiten Nextdoor.de und Nebenan.de sind soziale Netzwerke, die die Nachbarschaft einander näherbringen. Je nachdem in welcher Stadt Sie sind, können Sie sich unterschiedlichen Gruppen anschließen, die ein bestimmtes Interessenziel verfolgen. Es gibt Laufgruppen, um für den nächsten Marathon zu üben oder Gruppen, mit denen man gemeinsam auf Erkundungstour durch die Stadt gehen kann.

 

Einsamkeit: Was passiert eigentlich im Körper?

 

 

Wenn Einsamkeit chronisch wird, kann das Gefühl der sozialen Isolation gefährlich werden. Doch was passiert eigentlich genau im Körper, wenn wir uns über einen langen Zeitraum einsam fühlen?

Einsamkeit ist ein Warnsignal wie Hunger oder Durst, betont der amerikanische Psychologe und Einsamkeitsforscher John Cacioppo, einer der bekanntesten Einsamkeitsforscher der Welt.

Wird ein Mensch sozial ausgeschlossen oder zurückgewiesen, wird bei ihm genau das Zentrum im Gehirn aktiviert, das auch bei körperlichem Schmerz anspringt.

Dieses Warnsignal ist überlebenswichtig. Denn es warnt uns davor, wenn wir den Kontakt zu anderen verlieren und aktiviert das „soziale Tier“ Mensch zurück in seine schützende Gruppe zu gehen. In der Evolution des Homo sapiens war es schließlich für den Einzelnen überlebenswichtig, Teil der Horde zu sein. Ohne die Gruppe wäre er schnell einem Gegner erlegen.

Gelingt dem „sozialen Tier“ Mensch die Rückkehr zur Gruppe über einen langen Zeitraum nicht, leidet sowohl der Körper als auch die Psyche darunter. Einsame können sich oft schlechter konzentrieren, sind anfälliger für Infektionskrankheiten und produzieren große Mengen an Stresshormonen wie Cortisol. Und das wiederum kann zu Herzrasen und Schlafstörungen führen.

 

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