Snooze-Taste des Weckers richtig nutzen

pme Blog Work-life graues Logo + pme Logo

​​​​​​​

seitentitel

You snooze, you lose? Wie Sie die Schlummertaste richtig nutzen

Kommunikationsmodul

0800 801007080
0800 801007080

Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr

Nachricht
Nachricht

Schreiben Sie uns!

Terminanfrage
Terminanfrage

Vereinbaren Sie einen Telefontermin mit uns.

WhatsApp
WhatsApp

(+49) 0800 801007080

Asset Publisher

21.02.2022
Christin Müller
4214

In den vergangenen Jahren wurde die Snooze-Taste immer wieder kontrovers diskutiert. So schlecht wie ihr Ruf ist die Schlummerfunktion allerdings nicht - wenn sie denn richtig eingesetzt wird.

Wecker Schlummertaste

Kennen Sie das? Es ist Montag Morgen. Der Wecker klingelt. Sie springen, fit wie ein Turnschuh, aus dem Bett und beginnen den Tag bestens gelaunt und entspannt mit einem gesunden Frühstück ...

Nein? Dann ergeht es Ihnen wohl wie den meisten Berufstätigen. Bei mir sieht es meistens so aus: Der Wecker in meinem Smartphone klingelt pünktlich um 6:30 Uhr, ich schiebe den Schlummerregler auf Zzzz für Weiterschlafen, denn fünf, zehn oder fünfzehn Minuten später aufstehen ist eigentlich auch noch okay. Erkennen Sie sich darin eher wieder?


Wenn der Wecker dreimal klingelt

In den vergangenen Jahren wurde die Snooze-Taste immer wieder kontrovers diskutiert.

​Kern der Kritik an der Schlummertaste ist, dass sie die Betroffenen nicht fitter, sondern müder mache – und sogar Krankheiten befördere.

So schlecht wie ihr Ruf ist die Schlummerfunktion allerdings nicht.

Denn nur wer unsanft aus dem Tiefschlaf gerissen wird (und somit zu früh) und sich mehrfach weitere Schlummerminuten ersnoozed, kann nicht mehr an die Schlafqualität anknüpfen, in der er sich vor dem Weckerklingeln befand. Dies kann eine sogenannte Schlafträgheit auslösen. Die Gefahr für einen erhöhten BMI steigt und auch das Risiko, an Krankheiten wie Diabetes zu erkranken. Es macht also keinen Sinn, sich den Wecker eine Stunde vor der eigentlichen Aufstehzeit zu stellen.

 

Gesellschaftskrankheit: Müdigkeit

Aber wie schafft man es, morgens nicht aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden? Der renommierte Schlafforscher David Dinges fand heraus, das die meisten Menschen keinen gesunden Schlaf haben und weniger als die empfohlenen sieben bis siebeneinhalb Stunden pro Nacht schlafen.

In den letzten Jahren bei vielen Menschen vermehrt hinzugekommen sind die starke Nutzung von Smartphone, Tablet oder Laptop - auch direkt vor dem Zubettgehen. Deren blaues Licht hemmt die Melatonin-Produktion und bringt den Schlafrythmus vollends durcheinander. Sie fühlen sich wach, obwohl sie reif fürs Bett sind. Ergebnis: Ein chronischer Schlafmangel (Social Jetlag). Sie sind morgens einfach nur platt. Das Aufstehen wird zur Qual. 
 

Die Schlummertaste richtig nutzen

Wer die Schlummertaste morgens drückt, hat die Möglichkeit, das Aufwachen ein wenig zu verlängern. Der Organismus gewöhnt sich langsam an das Aufstehen und das Aufwachen erfolgt sanfter. 

Die Gefahr, dass Sie zu Ihrer gewohnten Aufwachzeit in den Tiefschlaf zurückfallen ist gering, da sich Ihr Körper langsam darauf einstellt, nun bald aufzuwachen.

Wichtig dabei ist jedoch: Snoozen Sie nicht mehrfach hintereinander, sonst laufen Sie Gefahr in einen Schlaf-Wach-Rhythmus zu verfallen, der Sie noch müder macht. Nutzen Sie die Schlummerfunktion dafür, langsam in die Gänge zu kommen und ihren Tag gedanklich zu strukturieren. So gelingt das Aufstehen gleich viel entspannter!

 

7 Tipps für ein besseres Aufwachen

  1. Gehen Sie rechtzeitig schlafen, so dass Ihr Körper Zeit hat, die er benötigt, um sich vollständig für den nächsten Arbeitstag zu regenerieren.
  2. Lernen Sie sich kennen: Manche Menschen benötigen für einen erholsamen Schlaf acht Stunden und mehr, manchen Menschen reichen sechs bis sieben Stunden. So können Sie Ihre Schlafenszeiten an Ihre Aufwachzeiten anpassen und werden morgens vom Wecker nicht unsanft aus den Federn geholt.
  3. Sie snoozen gerne und viel und fühlen sich morgens schlapp? Stellen Sie Ihren Wecker kurz vor dem Aufstehen, so, dass Sie nicht mehr als ein- bis zweimal die Schlummertaste in kurzen Intervallen drücken müssen. Gewöhnen Sie sich ab, den Wecker lange vor dem eigentlichen Aufstehen zu timen. Denn dann geht Ihnen wertvolle Schlafzeit verloren.
  4. Sie kommen morgens einfach aus dem Bett nicht raus – egal, was Sie tun? Dann stellen Sie sich doch den Wecker pünktlich oder ein paar Minuten später, aber nicht so spät, dass Sie hetzen müssen.
  5. Eine kleine Herausforderung an düsteren Wintertagen: Lassen Sie Licht rein! Morgens benötigt der menschliche Organismus viel Licht, um gestärkt und hellwach in den Tag zu starten.
  6. Stehen Sie langsam auf, nehmen Sie ein Glas Wasser (gegen die Dehydrierung) zu sich und führen Sie Ihrem Körper Energie hinzu, in dem Sie ein leichtes und gesundes Frühstück zu sich nehmen.
  7. Ganz wichtig! Machen Sie mindestens 60 Minuten vor dem Zubettgehen Schluss mit Handy, Laptop und Co. Das Einschlafen wird Ihnen gleich leichter fallen.

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Gut gelaunt mit gutem Essen: So gelingt es!

Mit Schwung in den Tag: 3 erfrischende Morgenrituale

Schnelle Entspannung mit der 4-7-8 Atemübung

 

 

 

Social Media Blog Überschrift grau

SOCIAL MEDIA

pme Medialinks Blog