Gruppenbild des Kita-Teams Loebrauck
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Neue Kita Loebrauck in Marl eröffnet am 1. August 2026

(Marl, 16. Juli 2026) Mit der Eröffnung der neuen Kita Loebrauck am 1. August erweitert die pme Familienservice Gruppe ihr Kinderbetreuungsangebot in Nordrhein-Westfalen: Die Einrichtung wird unter der freien Trägerschaft der Global Education gGmbH als Teil der pme Familienservice Gruppe betrieben und ist die 20. Kita der Gruppe in NRW. 

Die Kita Loebrauck liegt naturnah im Neubaugebiet Loebrauck in Marl und verfügt über ein großzügiges Außengelände In hellen, freundlichen Gruppen- und Funktionsräumen finden die Kinder Raum zum Spielen, Forschen und Wohlfühlen. 

Susanna Paßlick, Regionalleitung:

"Wir sehen uns als familienergänzende Einrichtung. Dabei liegt uns die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern sehr am Herzen, und wir setzen auf ihre aktive Beteiligung und Mitwirkung."

Betreuungskonzept und Angebot der Kita Loebrauck

In vier Gruppen können künftig bis zu 75 Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren betreut werden. Die Einrichtung setzt auf eine familienorientierte Pädagogik mit folgenden Schwerpunkten:  

  • Inklusion: Die Kita verfolgt inklusive Bildungsprinzipien und stellt die individuellen Kompetenzen, Stärken und Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt. 
  • Bewegungskonzept: Das pädagogische Angebot orientiert sich an den Ansätzen von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg und fördert Bewegungsentwicklung und Selbstständigkeit. 
  • Tiergestützte Pädagogik: Durch die Pflege und Versorgung von Tieren lernen Kinder Verantwortung und ein grundlegendes Umweltverständnis. 
  • Medienpädagogik: Kinder erhalten ein altersgerechtes Fundament für den kompetenten und kreativen Umgang mit digitalen Medien – zum Gestalten, Forschen und Dokumentieren. 
  • Kinderschutz: Ein verbindliches Schutzkonzept sichert das Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung und stärkt ihre Rechte und ihre Selbstwahrnehmung. 
  • Vollwertige Verpflegung: In der Frischküche werden regionale, saisonale und ausgewogene Mahlzeiten zubereitet. Das Essensangebot umfasst Frühstück, Mittagessen und einen Snack. 

Familienfreundlich durch flexibles Betreuungsmodell 

In der Kita Loebrauck können Eltern nach Bedarf zwischen flexiblen Betreuungsmodellen wählen: 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche. Die Betreuungszeiten können jährlich angepasst werden.  

  • Voraussichtliche Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 7:00–16:30 Uhr (Änderungen nach jährlicher Bedarfsabfrage möglich) 
  • Schnuppertage: Termine werden nach Fertigstellung des Neubaus bekanntgegeben 
  • Schließzeiten: 20 Schließtage pro Jahr 
  • Anmeldungen sind über das Online-System “Kita-Navigator der Stadt Marl” möglich 

Sie möchten sich über freie Plätze oder vakante Stellen informieren?  

Susanna Paßlick, Regionalleitung 
E-Mail: kita-loebrauck@global-education.de  

Kita Loebrauck  
Bertha-von-Suttner-Straße 19 
45770 Marl 

Weitere Informationen zur Kita Loebrauck

Informationen zum Gruppenbild des Kita-Teams: Oben (v.r.): Taja Szeny, Gina Dilley, Marcia Dobiey, Nick Hölscher, Thomas Lödding (Koch), Jennifer Wunderlich. Unten (v.l.): Andrea Rose, Monja Karakurt, Maximilian Liese. 

Die pme Familienservice Lernwelten     

Die pme Familienservice Lernwelten zählen mit über 90 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen bundesweit zu den größten privaten Einrichtungsträgern. Berufstätigen Eltern eine betriebsnahe Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen, versteht der pme Familienservice als echtes Bekenntnis von Unternehmen zum Thema Vereinbarkeit. Im Mittelpunkt der Pädagogik stehen flexible Betreuungszeiten, eine gesunde Ernährung und vor allem eine qualitativ hochwertige Pädagogik.   Mehr informationen zur den pme Lernwelten.

Über den pme Familienservice – Work-Life-Pionier seit 1991    

Die pme Familienservice Gruppe ist seit über 30 Jahren Deutschlands führender Anbieter von Employee-Assistance-Programmen (EAP) und familienunterstützenden Dienstleistungen. Mit mehr als 2.000 Mitarbeitenden unterstützt das Unternehmen Arbeitgeber und deren Beschäftigte in allen Lebenslagen – von Kinderbetreuung über Pflege bis hin zu mentaler Gesundheit und Work-Life-Balance.

Pressekontakt   

Ifenna Ekezie-Gellersen    
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit    
pme Familienservice Gruppe    
Flottwellstraße 4-5    
10785 Berlin    
   
Tel: 030 263935622   
Mobil: 0151 68940705   
E-Mail: ifenna.ekezie@familienservice.de  

null Arbeiten mit Long Covid: Ein Fallbeispiel

Frau mit Long Covid mit Maske
Body & Soul

Arbeiten mit Long Covid: Ein Fallbeispiel

Bis zu 105 Tage im Durchschnitt sind Long Covid-Patient:innen krankgeschrieben. Ein Betriebliches Eingliederungsmanagement hilft Arbeitgeber:innen, betroffene Beschäftigte nach längerem Arbeitsausfall wieder in den Job zu integrieren.

IT-Projektleiterin: „Ich konnte meine Arbeit körperlich und psychisch nicht mehr stemmen“

Sandra Schulze*, 42 Jahre, IT-Spezialistin in einem mittelständischen Unternehmen, ist von Long Covid betroffen. Eine Covid-Erkrankung mit anfänglich nur mittelschwerem Verlauf im November 2021 änderte ihr Leben schlagartig. Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Muskelschmerzen sind seither tägliche Begleiter in Job und Privatleben.

Der Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit wurde für sie zur Qual: laute Stimmen, das grelle Licht in der U-Bahn, ihr ständig klingelndes Telefon, die anstrengenden Videocalls – die einfachsten Arbeiten waren anstrengend und kaum zu stemmen.  Ihr Hausarzt zog die Reißleine und schrieb die Projektleiterin krank.

Klarer Fall für ein Berufliches Eingliederungsmanagement

Nach sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit bot der Arbeitgeber ihr das Betriebliche Eingliederungsmanagement an.

Der BEM-Prozess ist ein nach SGB IX §167 gesetzlich verpflichtendes Standard-Verfahren, das dazu dient, Beschäftigte nach längerer Arbeitsunfähigkeit wiedereinzugliedern. Es wird dann durchgeführt, wenn ein kranker Beschäftigter innerhalb von 12 Monaten mindestens sechs Wochen am Stück oder in Summe nicht arbeitsfähig war.

Damit soll die Rückkehr an den Arbeitsplatz unterstützt, einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden.

Christiane Weidemann, BEM-Beraterin beim pme Familienservice, hat bereits mehrere Long Covid-Fälle betreut: 

„Etwa jeder zehnte Mensch, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, hat auch Wochen danach Beschwerden. Die Vielfältigkeit der Symptome macht es den Betroffenen und vielen Ärzten schwer, eine Long Covid-Erkrankung zu erkennen. Hinzu können Scham und Schuldgefühle dem Unternehmen oder Kolleg:innen gegenüber kommen, weil man die Arbeit nicht mehr zu 100 Prozent ausführen kann. Daher ist es wichtig, die Betroffenen ernst zu nehmen.“

Wie erfolgt der BEM-Prozess im Unternehmen?

Der Ablauf eines BEM-Prozesses ist klar strukturiert: „Zunächst kontaktieren wir den Betroffenen und bieten ein unverbindliches Gespräch an. Darin informieren wir über grundsätzliche Fragen zum BEM, z.B. über gesetzliche Grundlagen und den Datenschutz, denn die Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht. Es sei denn, der Betroffene stimmt zu, dass die Führungskraft, der Betriebsrat oder andere Personen eingebunden werden“, erklärt Christiane Weidemann. „Der Arbeitnehmer kann nach diesem ersten Informationsgespräch frei entscheiden, ob er in das BEM-Verfahren einsteigen möchte. Lehnt er ab, ist der Prozess abgeschlossen.“ 

Sandra Schulze entschied sich für den BEM-Prozess und auch dafür, ihre Führungskraft direkt einzubeziehen. Nach einem ersten Gespräch mit der BEM-Expertin merkte sie schnell, dass sie gut aufgehoben ist. „Ich fühlte mich von Frau Weidemann von Anfang an verstanden. Sie hat mich und mein Anliegen sehr ernst genommen und mir direkt verschiedene Wege aufgezeigt, wie ich meine gesundheitliche Situation verbessern kann. Sie hat mir auch bei der Suche nach den geeigneten Ärzten mit Long-Covid-Erfahrung und bei der Beantragung einer Reha geholfen. Außerdem haben wir dann zusammen mit meinem Arbeitgeber eine für mich passende Wiedereinstiegsstrategie besprochen. Dieser starke Rückhalt gab mir ein gutes Gefühl“.

Wiedereinstieg mit Long Covid Schritt für Schritt

Nach gut acht Monaten konnte Sandra Schulze endlich die Arbeit wieder aufnehmen und ihre Arbeitszeiten nach und nach erhöhen - vielen kleineren Pausen, einem Tandem-Projektpartner, der ihr viele Extraarbeiten abnahm, engen Abstimmungsschleifen mit ihrem Chef und einer begrenzten Anzahl an virtuellen Meetings sei Dank. Darüber hinaus konnte sie über ihren Arbeitgeber verschiedene Entspannungsangebote wahrnehmen, die ihr halfen, auch nach der Reha ihre Gesundheit weiter zu stärken. Sie leidet heute noch immer an abgemilderten Symptomen: „Ich kann nur wenige Stunden am Tag vollkonzentriert meiner Arbeit nachgehen. Meist arbeite ich von zu Hause, da mir der Weg ins Büro an manchen Tagen einfach zu anstrengend ist. Die Kopfschmerzen sind leider immer noch ein täglicher Begleiter, aber schon weitaus besser zu handhaben.“

Den Rückhalt, den Sandra Schulze durch ihren Arbeitgeber erfahren durfte, wünscht sie sich auch für andere Menschen mit einem ähnlichen Schicksal.

*Name geändert.

 

pme health: Effektives BGM im Blended Learning Format 

Organisationsberatung, GBU Psyche, BEM: Unsere Angebote zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zeichnen sich durch Ganzheitlichkeit und Individualität aus. Von der Strategieentwicklung über die Bedarfsanalyse und Maßnahmenumsetzung bis hin zur Evaluation etablieren, ergänzen und optimieren wir das BGM-Portfolio von Unternehmen, um ihre Belegschaft gesund, leistungsstark und motiviert zu halten. 

Die persönliche Betreuung von Mitarbeitenden nach einem neuen ganzheitlichen Mind-Body & Soul-Ansatz ist eines unserer Schlüsselfaktoren und geht Hand in Hand mit unserem Blended Learning Konzept. Wir kombinieren digitale und Live-Formate zur Bewegungsförderung, Ernährung, Stressprävention und Achtsamkeit und stellen unser Wissen orts- und zeitunabhängig zur Verfügung.