zu sehen ist eine Gruppe von Menschen in einem Training
New Work

pme Trainerausbildung: Wirksam lernen im KI-Zeitalter

Wie können wir noch lernen, wenn KI-Tools das Gefühl vermitteln, Wissen sei per Knopfdruck verfügbar? Diese Frage stellt den Anspruch an Trainings neu: Es geht nicht mehr um bloße Wissensverteilung, sondern um nachhaltige Veränderung von Können und Verhalten. Die pme Trainerausbildung (pme Trainerzertifizierung) stellt diese Erkenntnis in den Fokus. Denn wirksames Training versteht, was Menschen brauchen, um Wissen wirklich zu verarbeiten, zu behalten und in Handlung zu übersetzen.

 

Gute Trainings schützen die Aufmerksamkeit

Lernen beginnt nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Frage, ob Menschen überhaupt aufnahmefähig sind. Aufmerksamkeit ist begrenzt und wird durch digitale Reize, permanente Erreichbarkeit und häufige Kontextwechsel schnell erschöpft.


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"Wenn Teilnehmende innerlich im Multitasking bleiben, kann auch der beste Input verpuffen.“ Darina Doubravova, Leiterin pme Work-Life-Akademie

Wirksame Trainer:innen gestalten deshalb nicht nur Inhalte, sondern Lernbedingungen: 

  • Sie schaffen Fokusphasen
  • reduzieren unnötige Komplexität und 
  • strukturieren Inhalte klar. 

Genau hier setzt die pme Trainerausbildung an: Trainer:innen lernen, Trainings als bewusst gestaltete Lernräume zu planen — nicht als reine Wissensvermittlung.

Lernen braucht Entlastung, Wiederholung und aktiven Abruf

Ein zentrales Problem vieler Trainings ist Überladung: zu viele Informationen, zu schnelles Tempo, zu wenig Verarbeitung. Das Arbeitsgedächtnis ist begrenzt — wird es überfordert, bleibt Lernen oberflächlich.

Wirksames Training braucht deshalb eine andere Architektur: ​​​​​​​

  • sinnvoll portionierte Inhalte, 
  • schrittweise aufgebaute Komplexität, 
  • bewusst eingeplante Wiederholung sowie 
  • aktiven Wissensabruf statt bloßem erneutem Lesen.

Gerade Wiederholung wird oft unterschätzt. Ein Thema wurde geschult, also müsste es doch sitzen! Aus Lernperspektive ist das falsch: Vergessen ist normal. Ohne gezielte Auffrischung geht neu erworbenes Wissen schnell verloren.

"Noch wirksamer als bloßes Wiederholen ist aktives Abrufen: Teilnehmende erklären, wenden an, begründen und übertragen Wissen auf konkrete Situationen. Erst dann zeigt sich, ob aus Information wirklich Kompetenz geworden ist." Darina Doubravova, Leiterin pme Work-Life-Akademie

KI verändert nicht das Ziel — aber die Verantwortung

KI kann Trainings sinnvoll unterstützen:

  • bei der Vorbereitung,
  • bei Übungsvarianten, 
  • bei Reflexionsfragen oder
  • individualisierten Lernimpulsen. 

"Künstliche Intelligenz kann die Illusion von Lernen verstärken. Wenn eine KI eine gute Zusammenfassung liefert, fühlt sich das schnell nach Verstehen an. Tatsächlich ist es oft nur Vertrautheit. Genau deshalb wird die Rolle professioneller Trainer:innen wichtiger: Sie müssen Lernprozesse so gestalten, dass Teilnehmende nicht nur konsumieren, sondern aktiv denken, anwenden und reflektieren." Darina Doubravova, Leiterin pme Work-Life-Akademie

 Hinzu kommt eine zweite Verantwortung: KI muss rechtssicher und transparent eingesetzt werden. Der EU AI Act schafft dafür einen verbindlichen europäischen Rahmen und verfolgt das Ziel, menschenzentrierte, vertrauenswürdige KI zu fördern sowie Grundrechte, Sicherheit und Gesundheit zu schützen.

Trainer:innen brauchen deshalb nicht nur Methodenkompetenz, sondern auch KI-Kompetenz: Sie müssen einschätzen können, wann KI-Einsatz sinnvoll ist, welche Daten verarbeitet werden dürfen, wie Transparenz hergestellt wird und wo menschliche Verantwortung nicht delegiert werden darf.

"Die pme Trainerausbildung greift genau diesen Punkt auf: KI wird als professionelles Werkzeug behandelt, das lernwirksam, verantwortungsvoll und EU-AI-Act-konform eingesetzt werden muss.“ Darina Doubravova, Leiterin pme Work-Life-Akademie

Die pme Trainerausbildung: sechs Module für neues Lernen

pme setzt auf eine BDVT-zertifizierte Trainerausbildung. In sechs Modulen werden interne Trainer:innen zu systemischen Trainer:innen und Workshop-Facilitator:innen ausgebildet. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was braucht es wirklich, damit Menschen unter heutigen Bedingungen lernen und sich weiterentwickeln können?

Die Ausbildung verbindet 

  • systemische Haltung, rem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing.
  • professionelle Trainingsgestaltung und orem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing.
  • Workshop-Facilitation mit Erkenntnissen aus Kognitionswissenschaft und Lernpsychologie, aktivem Wissensabruf, Transferdesign für den Arbeitsalltag sowie einem 
  • klaren Fokus auf Aufmerksamkeit und kognitive Entlastung. 

 Damit geht sie bewusst über eine Methodensammlung hinaus:

"Die pme Trainerausbildung qualifiziert Trainer:innen dafür, Lernprozesse so zu gestalten, dass Teilnehmende Wissen nicht nur hören, sondern verstehen, behalten und anwenden können." Darina Doubravova, Leiterin pme Work-Life-Akademie

Vom internen Erfolg zur externen Öffnung

Die pme Trainerausbildung läuft bereits im zweiten Durchgang sehr erfolgreich. Aufgrund der positiven Resonanz ist geplant, den dritten Durchgang auch für externe Trainer:innen und Moderator:innen zu öffnen. Damit entsteht ein Qualifizierungsangebot, das internes pme Know-how, BDVT-Standards, aktuelle Erkenntnisse des neuen Lernens und verantwortliche KI-Nutzung zusammenführt.
 

pme Trainer:innen-Ausbildung: jetzt informieren!

Interesse an der pme Trainerausbildung? Der dritte Durchgang öffnet sich erstmals auch für externe Trainer:innen und Moderator:innen. Alle Infos zu Terminen, Ablauf und Anmeldung bitte zu erfragen bei karoline.weber@familienservice.de. 

Fazit: Weniger Wissensvermittlung, mehr Lernarchitektur

Die Frage „Wie können wir überhaupt noch lernen?“ trifft den Kern moderner Weiterbildung. Wenn Aufmerksamkeit begrenzt ist, das Arbeitsgedächtnis schnell überlastet wird und KI scheinbar fertiges Wissen liefert, reicht klassische Wissensvermittlung nicht mehr aus.

Trainings brauchen Fokus, Wiederholung, Abruf, Anwendung und Transfer. Genau hier setzt die pme Trainerausbildung an: Sie professionalisiert Trainer:innen für eine Lernwelt, in der zählt, was wirklich verstanden, behalten und angewendet wird. Sie stellt sicher, dass KI verantwortungsvoll, transparent und im Sinne des EU AI Act eingesetzt wird.

Häufige Fragen zur pme Trainerausbildung (FAQ)

Was ist die pme Trainerausbildung?

Eine BDVT-zertifizierte Qualifizierung in sechs Modulen, die Trainer:innen zu systemischen Trainer:innen und Workshop-Facilitator:innen ausbildet – mit Fokus auf Lernpsychologie, Transferdesign und verantwortungsvolle KI-Nutzung.

Was macht ein Training EU-AI-Act-konform?

Transparenz gegenüber Teilnehmenden, rechtssichere Datenverarbeitung, Prüfung KI-generierter Inhalte und die Sicherstellung, dass menschliche Verantwortung nicht delegiert wird.

Wer kann an der pme Trainerausbildung teilnehmen?

Bisher richtete sich die Ausbildung an interne pme Trainer:innen. Ab dem dritten Durchgang öffnet sich das Programm auch für externe Trainer:innen und Moderator:innen.

Work:Life Akademie – für starke Führungskräfte und Teams

Die Work:Life-Akademie des pme Familienservice bietet eine breite Palette an Seminaren und Trainings für Unternehmen zur Führungskräfteentwicklung und zur Mitarbeiterentwicklung.

 

Egal ob in Präsenz, digital oder als Blended-Learning bzw. Blended-Coaching – unsere Seminare und Trainings passen wir flexibel an die Bedürfnisse deiner Teams und Führungskräfte an.

 

Systemisch, lösungsorientiert und praxisnah: Work:Life-Akademie
https://www.familienservice.de/web/akademie/home

null 7 Tipps für einen erfolgreichen "Dry January"

Freunde trinken Kakao
Body & Soul

Dry January: Alkoholfrei ins neue Jahr

Viele Menschen nehmen sich zu Beginn des neuen Jahres vor, auf Alkohol zu verzichten und schließen sich der „Dry January“-Bewegung an. Gehören Sie auch dazu? Wir zeigen Ihnen, mit welchen Strategien Sie Ihren Vorsatz im Januar und darüber hinaus erfolgreich umsetzen können.

„Ab morgen trinke ich nicht mehr!“

Die Initiative „Dry January“ erfreut sich seit Jahren immer größer Beliebtheit. Es gibt eine regelrechte Bewegung von Menschen, die dem Alkohol - nach den traditionell Alkohol lastigeren Weihnachtsfeierlichkeiten und Silvesterpartys - ab dem Neujahrstag bis zum 31. Januar komplett entsagen.
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Vorsätze langfristig umsetzen mit "Mini Habits"

Damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt, sondern auch dauerhaft erfolgreich ist, können „Mini Habits“ helfen. Das sind kleine niedrigschwellige Gewohnheiten, die Sie in Ihren Lebensalltag etablieren, bis sie nachhaltig eine positive Veränderung auslösen.

Wie genau Sie das machen, lesen Sie im Artikel: "Ändern Sie das Leben nachhaltig mit Mini Habits".

AU-Tage aufgrund von Alkohol auf Höchststand

Ein Trend, der bei Betrachtung aktueller Zahlen der AOK Rheinland/Hamburg sehr nachahmenswert ist. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Alkoholerkrankungen hat einen Höchststand erreicht. Im Jahr 2022 fielen Beschäftigte durchschnittlich 15,3 Tage pro 100 Versicherte wegen Alkoholproblemen aus. Besonders betroffen sind Männer und ältere Beschäftigte im Alter von 50 bis 59 Jahren.

Was bringt der Dry January?

Aber was bringt so ein „trockener Monat“ für meine Gesundheit, wenn ich den Rest des Jahres doch wieder vermehrt zum Glas greife? In erster Linie kann man sagen, dass jeder Tropfen Alkohol, den ich nicht trinke, meinem Körper und meiner Psyche guttut“, erklärt Ernährungstherapeutin Giannina Schmelling. „Der "Dry January" kann also eine wertvolle Gelegenheit bieten, die eigene Beziehung zum Alkohol zu reflektieren und nachhaltig positive Veränderungen im Lebensstil vorzunehmen.“
 
Damit auch Sie einen erfolgreichen alkoholfreien Start in das neue Jahr finden, haben wir ein paar Tipps für Sie.

7 Tipps für einen erfolgreichen "Dry January":

1. Klare Ziele setzen

Definieren Sie Ihre Motivation für den alkoholfreien Monat. Möchten Sie Ihre Gesundheit verbessern, Gewicht verlieren oder einfach Ihre Trinkgewohnheiten überprüfen?

2. Unterstützung suchen

Teilen Sie Ihr Vorhaben mit Freunden oder Familie. Gemeinsame Ziele erhöhen die Erfolgschancen und bieten gegenseitige Motivation.

3. Alternativen finden

Entdecken Sie alkoholfreie Getränke, die Ihnen schmecken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von alkoholfreien Bieren, Weinen und Cocktails, die den Verzicht erleichtern können.

4. Auslöser identifizieren

Analysieren Sie Situationen, in denen Sie normalerweise Alkohol trinken, und planen Sie alternative Aktivitäten, um Versuchungen zu vermeiden.

5. Reflektieren und Fortschritte dokumentieren

Notieren Sie sich, wie Sie sich körperlich, emotional und mental fühlen und erinnern Sie sich auf die positiven Auswirkungen, um sich weiterhin zu motivieren maßvoll zu trinken.

6. Belohnungen einplanen

Gönnen Sie sich für erreichte Zwischenziele kleine Belohnungen, um Ihre Motivation aufrechtzuerhalten.

7. Professionelle Hilfe (Wenn es Ihnen schwerfällt, den Monat durchzuhalten)

Sie zählen die Tage bis zum Ende des Januars bis Sie endlich wieder trinken können? Das könnte ein ernstzunehmendes Anzeichen für einen ungünstigen Umgang mit Alkohol sein. In diesem Fall hilft es, eine Beratungsstelle wie das Lebenslagen-Coaching vom pme Familienservice zu kontaktieren.

Langfristig trocken: Tipps für die Zeit nach dem „Dry January“

Das langfristige Dranbleiben ist das Schwierige. Oft lassen wir Regulationsstrategien weg, ohne Ersatz zu bieten. Damit der einfache Vorsatz: „Ab morgen trinke ich nicht mehr!“ langfristig erfolgreich ist, braucht es eine nachhaltige Strategie. „Sobald äußere Reize wie Stress, Überforderung oder Einsamkeit hinzukommen, ist ein schneller Rückfall vorprogrammiert“, betont Ernährungsexpertin Giannina Schmelling. Diese Tipps helfen Ihnen, langfristig abstinent zu bleiben.

1. Setzen Sie auch klare und realistische Ziele für die Zeit danach

Nach einer „Entzugsphase“ besteht die Gefahr eines „Overcompensatings“ in den darauffolgenden Monaten, in denen man mehr Alkohol zu sich nimmt, um den Ausfall zu kompensieren. Setzen Sie daher klare und realistische Ziele für die Zeit danach und überlegen Sie bereits im Januar, wie Sie Ihren Alkoholkonsum langfristig gestalten möchten.

2. Führen Sie bewusste Trinkregeln ein

„Kein Alkohol an Wochentagen“ oder „Nie mehr als zwei Drinks pro Anlass“ sind Beispiele für Trinkregeln. Diese Selbstbeschränkungen helfen, Rückfälle in alte Gewohnheiten zu vermeiden.

3. Suchen Sie sich Gleichgesinnte

Es kann mitunter sehr schwer sein, den Alkoholkonsum einzuschränken, wenn die besten Freunde oder Familienmitglieder Alkohol trinken. Suchen Sie sich Gleichgesinnte, die Ihren Weg ebenso bestreiten, - beispielsweise eine Online-Gruppe oder eine neue Sportgruppe, um sich langfristig zu motivieren.

4. Learnings aus dem Dry January beherzigen

Die langfristige Motivation ist das Schwierigste. Beherzigen Sie die oben genannten Tipps, reflektieren Sie, welche Veränderungen sie wahrnehmen. Geht es Ihnen bereits körperlich besser, konnten Sie bereits Geld sparen, das Sie nicht für Alkohol ausgegeben haben oder haben Sie bereits neue Freunde kennengelernt, die mit Ihnen den neuen Weg bestreiten?

5. Beraten Sie sich bei Bedarf mit einem Experten

Wenn Sie unsicher sind, wie Sie einen gesunden Umgang mit Alkohol entwickeln können, ziehen Sie eine medizinische oder therapeutische Beratung in Betracht. Insbesondere nach regelmäßigem Konsum kann professionelle Unterstützung helfen, langfristig eine Balance zu finden.

Gesundheitsimpulse mit den pme "Healthy Bites"

Eine kleine Portion Wohlbefinden gewünscht? Unsere "Healthy Bites" geben Ihnen Impulse für mehr Entspannung, Ausgleich, Aktivität und Wohlfühlmomente in Ihrem Job- und Privatalltag.

Sie ersetzen nicht die professionelle Hilfe durch Berater:innen und Psycholog:innen. Bitte lassen Sie sich bei Suchtproblemen, dauerhafter Niedergeschlagenheit, anhaltendem überproportionalem Stress und tiefergehenden mentalen Problemen professionell beraten, beispielsweise vom pme Familienservice Lebenslagen-Coaching.