Raumgestaltung in der Kita: Darauf kommt es an

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03.01.2022
Gabriele Strasser
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Räume gelten in vielen pädagogischen Konzepten neben Eltern und Pädagog:innen als dritte Erzieher von Kindern. Wie die Räume gestaltet sind, hat Einfluss darauf, wie sich die Kinder darin wohlfühlen. Gut gestaltete Räume regen die Sinne der Kinder an und ermöglichen vielfältige Aktivitäten und Lernerfahrungen. Gleichzeitig geben sie dem Kind Sicherheit und Geborgenheit.

Christel van Dieken ist Diplom-Pädagogin und unter anderem Expertin für partizipative Raumgestaltung. Wir haben ihr fünf Fragen gestellt.

 

Frau van Dieken, warum ist eine pädagogische Raumgestaltung so wichtig? 

Christel van Dieken: Räume haben eine Wirkung - immer: Sie wirken anregend, können langweilen, beruhigen, aggressiv machen. Und immer regen sie über ihre Gestaltung Lern- und Entwicklungsprozesse von Kindern an.  Räume können nicht nicht wirken.

Was ist bei der Raumgestaltung besonders zu berücksichtigen?

Wichtig ist, dass die Nutzer der Räume ein klares Konzept entwickeln, welche Wirkung der Räume sie erzielen wollen. Bei einer pädagogischen Nutzung der Räume geht es also um die Frage, welches pädagogische Konzept sie in Ihrem Raum ermöglichen wollen.

Was versteht man unter partizipativer Raumgestaltung?

Kinder an der Raumgestaltung zu beteiligen, heißt zunächst einmal: sie zu beobachten, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und zu verstehen, und mit der Gestaltung des Raumes und der Materialausstattung darauf zu reagieren. Das gilt für alle Altersstufen gleichermaßen.

Was sollten Kinder in einem Raum finden?

Kinder sollten in einem Raum das finden, was Ihre Interessen weckt, ihre Kompetenzen fördert und sie anregt, ihren nächsten Schritt der Entwicklung zu gehen.

Gibt es eine Schwierigkeit, die Ihnen immer wieder begegnet?

Immer wieder denken Pädagog:innen, partizipative Raumgestaltung bedeute, man müsse nur die Kinder fragen, was sie sich wünschen. Was darunter aus meiner Sicht darüber hinaus noch zu verstehen ist, erfahren die Teilnehmer:innen in meinem Webinar.

 

 

Christel van Dieken ist Diplom-Pädagogin und leitet seit 2018 die Waterkant Academy van Dieken – ein Fortbildungsinstitut für Künstler:innen und Pädagogen. Außerdem ist sie Buchautorin und Filmregisseurin.

 

Die Räume an die Bedürfnisse der Kinder anpassen: Raumgestaltung in den pme Lernwelten

Die bedürfnisgerechte Raumgestaltung ist fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts der pme Lernwelten. Räume müssen sich den Bedürfnissen der Kinder anpassen, und nicht umgekehrt.  Raumgestaltung ist ein fortlaufender Prozess, der auf der Beobachtung der Kinder, der Wahrnehmung und genauen Dokumentation ihrer Handlungen und Interessen beruht. Dabei sind wir im stetigen Austausch mit Praxisexpert:innen, beziehen neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in unsere Überlegungen mit ein und entwickeln uns weiter. Wir freuen uns, mit Christel van Dieken eine Expertin und Vorreiterin im Bereich partizipativer Raumgestaltung gewonnen zu haben.

 

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Über die pme Lernwelten

Als Träger von über 80 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen bieten wir Eltern und ihren Kindern eine hochwertige und flexible Pädagogik an. In unseren bunten Teams bringen sich Menschen aus unterschiedlichen Nationen ein, mit vielfältigen Talenten und Interessen.

Mehr zu unserem pädagogischen Konzept und aktuelle Stellenangebote finden Sie hier: www.familienservice.de/web/pme-lernwelten

 

 


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