7 Tipps, wie Sie Ihre Kinder im Home Office beschäftigen

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7 Tipps Kinder im Home Office

27.03.2020
Christin Müller
7465

Das Covid-19 Virus legt das gesamte soziale Leben in Deutschland lahm. Nur die Arbeit bleibt vorerst dieselbe. Wer seinen beruflichen Verpflichtungen aus dem Home Office nachgehen kann, hat es gut getroffen. Die Idealvorstellung, dass sich die Kinder acht Stunden brav in ihre Kinderzimmer verziehen, deckt sich jedoch nicht mit dem realen Leben. Home Office mit Kind kann richtig anstrengend sein – körperlich wie psychisch.

Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihre Kinder in den kommenden Wochen sinnvoll beschäftigen und dabei noch arbeiten können.

 

1. Zeitplan erstellen, aber flexibel bleiben

In Ausnahmesituationen wie dieser hilft es, einen geregelten Lebensalltag zu gestalten und sich nicht hängen zu lassen. Erstellen Sie einen Wochenplan mit Aufgaben, die Sie zusammen mit Ihren Kindern machen können und die jedes einzelne Familienmitglied wahrnehmen soll. Stehen Sie auf wie immer, frühstücken Sie zusammen und besprechen Sie den Tag. Beziehen Sie die Kinder ein, z. B. bei der Planung der Aktivitäten und der Mahlzeiten.

Legen Sie für sich fest, wann Sie am besten arbeiten können und wann Sie Ihren Kindern Aufmerksamkeit schenken. Räumen Sie – neben der Arbeit – viel Quality Time für Ihre Kinder und sich ein. Ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie im Home Office mit Kindern mental stark bleiben, geben wir Ihnen im Artikel: Home Office mit Kindern.

 

2. Kreativ einkaufen und kochen

Um Stress zu reduzieren, meiden Sie Stoßzeiten in den Supermärkten und versuchen sie so selten wie möglich – und am besten ohne Kinder – einzukaufen. Jetzt kann sich der klassische Wocheneinkauf lohnen. Schreiben Sie vorher genau auf, was Ihre Familie für eine Woche braucht, und lassen Sie sich nicht verlocken, mehr zu kaufen. Damit das Kochen die Belastung für doppelt gestresste Eltern nicht noch erhöht, kochen Sie das Essen am Abend für den nächsten Tag vor. Lassen Sie sich von Ihren Kindern bei den Vorbereitungen helfen. Sollten einige Lebensmittel nicht verfügbar sein, lassen Sie sich nicht entmutigen und werden kreativ, indem Sie auf alternative Nahrungsmittel zurückgreifen und neue Food-Kreationen entwickeln. Ihre Kinder werden es sicher spannend finden.

 

3. Aktiv werden

Ostern steht an. Jetzt ist die perfekte Zeit, um aus alten Eierkartons, Klopapierrollen und ausgeblasenen Eiern Osterbasteleien zu kreieren. Spaß für die Kinder, Resilienztraining für die Eltern. Belohnen Sie Ihre Kinder, indem Sie die Zeit mit ihnen so richtig ausschöpfen. Bauen Sie eine Höhle aus Decken, frühstücken Sie auch mal auf der Picknickdecke im Wohnzimmer, oder machen Sie einen Filmabend mit Popcorn. Gehen Sie an die frische Luft, so lange es geht: Machen Sie Fahrradtouren, arbeiten Sie zusammen im Garten oder gehen Sie in den Wald. Ihre Kinder werden es lieben.

Übrigens gibt es ab sofort auf unserem Instagram-Kanal und der Familienservice Lernwelten Facebook-Seite tolle Bastel- und Beschäftigungstipps für die ganz Kleinen.

 

Fisch basteln aus Salzteig

 

4. Kinder zur Selbstbeschäftigung anregen

"Mama, mir ist langweilig!". Es ist nicht immer leicht, aber auch kleinere Kinder können sich für eine gewisse Zeit selbst beschäftigen. Zum Beispiel können sie Hörbücher hören, Bücher anschauen oder mit interaktiven Büchern spielen, malen und basteln. Lego-Spiele, Puzzles oder Holzbahnsysteme haben sich ebenso bewährt.

 

Junge spielt Lego

 

5. Medienkonsum kontrollieren

Auch wenn die Kinder natürlich jetzt nicht ausschließlich vor verschiedenen Medien geparkt werden sollten, ist gegen einen moderierten Medienkonsum nichts einzuwenden, wenn er Spaß macht und zum Lernen animiert. Es gibt tolle Apps wie die Website „Einfach Vorlesen“ von der Stiftung Vorlesen (auch als App verfügbar), für verschiedene Altersgruppen und mit vielen Geschichten. Die öffentlich-rechtlichen Sender schalten ab jetzt täglich Sondersendungen und Hörspiele für kleinere und größere Kinder, beispielsweise die Kindersendung Mikado bei NDR Info Spezial, das SWR Kindernetz oder „Die Sendung mit der Maus“. Vom Ravensburger Verlag gibt es eine Website mit Basteltipps, Vorlesegeschichten und Puzzle-Apps für die Zeit zu Hause.

 

6. Zuhause lernen

Für Vorschul- und Schulkinder gilt: zu Hause statt in der Schule lernen. Die meisten Schulkinder werden in den kommenden Wochen – angeleitet durch die Schule – Schulaufgaben erledigen müssen. Daneben gibt es viele weitere Angebote, mit denen Kinder spielend leicht lernen.
 

Hier unsere Tipps für Schulkinder:
Schlaudino.com (Lernplattform für Kinder ab Vorschulalter)
Grundschulkönig (kostenlose Arbeitsblätter für die Grundschule. Auch für Vorschulkinder geeignet)
Haus der kleinen Forscher (Experimente für Kinder zum Nachmachen)
Geolino (Experimente und Wissen)
ARD alpha Schulfernsehen (Filme zu verschiedenen Lerninhalten)
SWR Planet Schule (Videos zu verschiedenen Themen wie Sprachen, Geschichte, Kultur)
Learnattack.de (Kostenlose Lernvideos und interaktive Übungen)
sofatutor.com (Nachhilfe mit Spaß für 30 Tage kostenlos testen)
Bidi.one (Eine kostenlose Probestunde, pme Kunden erhalten darüberhinaus die Möglichkeit, einen Gutscheincode über drei kostenfreie Nachhilfestunden zu buchen)
Anton.app/de (Alle wichtigen Themen aus der Schule kostenlos passend zum Lehrplan)

Old but Gold: Die renommierte Videoreihe „Es war einmal“ ist auch für Kids von heute noch spannend (z. B. bei Amazon Prime).

Lernen digital iPad


7. Soziale Kontakte digital pflegen

Versuchen Sie Ihren Kindern soziale Kontakte über digitale Kanäle zu erhalten. Beispielsweise können sie mit ihren Freunden skypen und dabei zusammen spielen, etwa Quiz, Schiffe versenken oder Kniffel. Vielleicht bieten die Musik- oder Sportlehrer ihrer Kinder auch Videoworkshops oder Update-Calls an? Dann müssen sie nicht auf ihre wöchentliche Lieblingsbeschäftigung aus Kita oder Schule verzichten.

Ermöglichen Sie über Telefonate, Video-Calls, Messenger-Dienste oder klassisch per Post eine Fernbetreuung für Ihre Kinder. Großeltern oder andere Angehörige und Freunde haben momentan vielleicht mehr Zeit und freuen sich ihrerseits, gebraucht zu werden. Vereinbaren Sie beispielsweise einen täglichen Telefontermin mit der Lieblingsomi oder bitten Sie einen Freund der Familie, dem Kind über Videochat bei den Schulaufgaben zu helfen.

Und auch vor Babysittern und privaten Betreuungspersonen, die normalerweise in die Haushalte gehen, macht die Situation keinen Halt. Bei vielen gibt es aktuell freie Kapazitäten, und man kann besprechen, ob eine Betreuung via Videochat möglich ist.

 

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