eine Frau liegt auf einem Handy (es handels sich um eine Illustration)
Tipps & Tricks

Digitale Resilienz: So gelingt dir Gelassenheit im digitalen Alltag

Redaktion: Anna Cristina Heidler Palanco und Isabel Hempel

Was ist digitale Resilienz?

Digitale Resilienz hilft dir, psychisch stabil und handlungsfähig zu bleiben – trotz WhatsApp-Stress, Social Media-Druck und Infodauerfeuer. In diesem Beitrag erfährst du, was digitale Resilienz bedeutet, warum sie in der Onlinewelt unverzichtbar ist und wie du mit digitalen Tools ganz praktisch dein Wohlbefinden stärkst.

Digitale Resilienz ist wie ein innerer Schutzschild im Internet. Sie macht dich gelassener gegenüber Online-Stress und hilft dir, auch bei digitalen Herausforderungen die Balance zu halten.

Kleines Beispiel: Stell dir vor, ständig vibriert dein Handy: Nachrichten, News, Likes, Kommentare. Digitale Resilienz bedeutet, dass du dich davon nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Du schaltest bewusst ab und erkennst, welche Infos für dich wirklich relevant sind.

Warum ist digitale Resilienz heute so wichtig?

Wir sind fast pausenlos vernetzt und das kann schnell zu Überforderung führen: Stress durch viele Chats, unsachliche Kommentare oder Druck in Social Media kann belasten und sogar zu Schlafproblemen oder Antriebslosigkeit führen.

Typische Situation: Du arbeitest im Homeoffice und bekommst noch abends Chatnachrichten oder E-Mails von Kolleg:innen. Ohne digitale Resilienz fällt das Abschalten schwer, aber mit etwas Übung gelingt es, den Feierabend trotzdem wirklich für dich zu nutzen.

Selbstwirksamkeit: Du bestimmst, wie du Medien nutzt

Selbstwirksamkeit heißt: Du hast das Steuer in der Hand! Es geht darum, dass du selbstbestimmt entscheidest, wann und wie du Medien nutzt.

Praxis-Tipp: Wähle deine Onlinezeiten bewusst. Vielleicht liest du Nachrichten gezielt morgens und abends, statt ständig zwischendurch. Und: Trau dich, Push-Benachrichtigungen zu reduzieren oder Kanälen zu „entfolgen“, wenn sie dich stressen.

Digitale Tools: Helfer für mehr Resilienz

Digitale Tools unterstützen dich dabei, den Überblick zu behalten, stressige Muster zu erkennen und Routine für Pausen zu schaffen. Die Tools machen es viel leichter, dranzubleiben.
Beispiele für digitale Tools und wie sie helfen können:

  • Achtsamkeits-Apps wie die Mindance App: Kurze Meditationen und Audioübungen bringen dich in wenigen Minuten runter, helfen Stress abzubauen und Gedanken neu zu ordnen.
  • Zeitmanagement-Apps: Erinnern dich daran, nach 45 Minuten Arbeit eine Pause einzulegen – so behältst du Bildschirmzeiten im Griff.
  • News-Apps mit Filterfunktion: Hier bekommst du seriöse Nachrichten in kompakter Form und reduzierst die Flut an Fake News.
  • Bewusst gesetzte Push-Benachrichtigungen: Lass nur wirklich wichtige Nachrichten durch, alles andere kannst du einschränken. Stelle Töne und Push-Up-Hinweise aus, das bedeutet für dich weniger Ablenkung und mehr Fokus.
  • Verknüpfung von digitalen und analogen Routinen: Vielleicht motiviert dich eine Schrittzähler-App dazu, abends nochmal rauszugehen.   

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Fünf Tipps für deinen Alltag – Digitale Resilienz stärken ganz praktisch

  • Plane Zeitfenster ohne Medien: Geh zum Beispiel mittags eine Runde spazieren – Handy bleibt aus.
  • Nutze App-Statistiken: Die meisten Smartphones zeigen, wie viel Bildschirmzeit du wirklich hast. Das sorgt für ehrliche Aha-Momente.
  • Sprich über deine Erfahrungen: Im Freundeskreis geht es vielen ähnlich, gemeinsam lassen sich digitale Pausen leichter einhalten.
  • Setze klare Grenzen: Nach Feierabend bleibt das Arbeits-Handy aus. Das ist gesunde Selbstfürsorge!
  • Suche gezielt nach Positivem: Oft ist ein inspirierender Podcast oder ein gutes Buch viel hilfreicher als negative Newsfeeds.

Aktuelle Forschung und Empfehlungen

Fachleute wie Kramp & Weiland (2022) halten digitale Resilienz längst für eine Schlüsselkompetenz. Besonders im Umgang mit sozialen Netzwerken schützt reflektiertes Verhalten vor Stress. Ihr Rat: „Regelmäßige Pausen und bewusste Reflexion helfen, gesund zu bleiben.“ Auch zahlreiche Studien zeigen: Wer digital achtsam bleibt, ist weniger gestresst und kann Herausforderungen souveräner begegnen.

FAQ: Wie kann ich meine digitale Resilienz mit digitalen Tools stärken?

Was ist digitale Resilienz?

Digitale Resilienz bedeutet, dass du trotz Social Media, Informationsflut und Technikstress psychisch stark bleibst und mit digitalen Herausforderungen gelassener umgehst.

Wie kannst du digitale Resilienz stärken?

Am besten baust du feste Pausen vom Bildschirm in deinen Alltag ein, nutzt Achtsamkeits- oder Zeitmanagement-Apps, setzt dir bewusste Medienzeiten und lernst, auch mal bewusst offline zu sein.

Können digitale Tools wirklich helfen, digitale Resilienz zu fördern?

Ja! Apps für Achtsamkeit, Zeitmanagement oder Nachrichtenfilter machen es leichter, Stress früh zu erkennen, Routinen einzuhalten und bewusster mit Medien umzugehen.

Woran erkennst du digitalen Stress?

Typische Anzeichen sind Unruhe, Schlafprobleme, Gereiztheit oder das Gefühl, ohne Smartphone nicht mehr abschalten zu können.

Gibt es einfache Maßnahmen, um digitale Resilienz zu erhöhen?

Schon 30 Minuten weniger Handyzeit am Tag, Push-Nachrichten begrenzen oder ein täglicher Spaziergang ohne Medien helfen, die digitale Resilienz zu stärken.

Wer kann unterstützen, wenn es allein nicht klappt?

Webinare zu Digital Detox und Workshops wie vom pme Familienservice oder auch Gespräche mit Freund:innen und Familie bieten Rückenstärkung und praktische Tipps.

null Digitaler Kindergarten: Weniger Dokumentation, mehr Zeit für die Kinder

Kindergartenkind schaut durch ein Guckloch
Pädagogik

Mehr Zeit für die Kinder dank Kita-App

Kein Ausdrucken mehr, kein Zettel falten und an die Pinnwand heften: Unsere Kita-App erleichtert die Kommunikation zwischen Eltern und Erzieher*innen und die Dokumentation des pädagogischen Alltags. Das spart nicht nur Papier und Druckerpatronen, sondern vor allem Zeit.

„Emil ist heute leider krank“ blinkt die Nachricht morgens auf dem Display des Tablets der Kita Wolkenzwerge in Berlin auf. In den Kitas der pme Lernwelten können Eltern und Erzieher*innen über eine App kommunizieren. Mit wenigen Klicks können Vater oder Mutter ihr Kind morgens krankmelden oder mitteilen, wer das Kind am Nachmittag abholen kommt. „Das alleine schon macht unsere Arbeit leichter. Ein Blick in die App und ich kann sehen, welche Kinder schon da und welche krank sind, und welche noch fehlen“, sagt Benjamin-Henrik Mahl aus dem Kita-Management der pme Lernwelten.

Das Herzstück der App ist aber, dass die Erzieher*innen über das digitale Protokoll den Tag der Kinder dokumentieren können. Wann hat das Kind gegessen und was, wurde es gewickelt, hat es geschlafen, etwas Neues gelernt? Statt wie zuvor jedem Elternteil dies mündlich mitzuteilen und auf Papier aufzuschreiben, können die Erzieher*innen einfach in die App eintippen, was den Tag über alles passiert ist. Auch besondere Aktivitäten und Erlebnisse wie „Emil hat einen Schmetterling entdeckt!“ oder „Wir haben heute zusammen ein Insektenhotel gebaut“ sind Nachrichten, die im Tagesprotokoll festgehalten werden.

Mehr Zeit für individuelle Betreuung

In der Kita Blütenallee in Darmstadt nutzen die Erzieher*innen die App bereits seit Januar 2017. Dank der App erreichen viele Informationen die Eltern tagsüber, so dass beim Abholen der Kinder mehr Zeit bleibt, um über Wichtigeres wie die Entwicklung des Kindes zu sprechen. „Wir sparen als ganzes Team Zeit durch die digitale Dokumentation, was sowohl den Kindern als auch den Eltern zugutekommt“, sagt Einrichtungsleiterin Katrin Kob. „Dank der Kita-App halten wir uns weniger bei alltäglichen Dingen wie Essen und Schlafenszeiten auf, sondern können besser darauf eingehen, was das Kind erlebt hat und wie es ihm den Tag über ging.“

Mit der Kita-App sinkt der Verwaltungsaufwand für die Erzieher*innen, weil Informationen die Eltern gezielter und schneller erreichen. „Statt Anrufe, SMS oder anderer Kommunikationskanäle haben wir einen einzigen Kanal, worüber wir die Eltern informieren“, erklärt Benjamin. „Auch Informationen über den bevorstehenden Elternabend oder den Speiseplan verschicken wir ganz einfach mit der App. Und wir können sogar sehen, wer die Nachricht gelesen hat und wer noch nicht.“

 

Keine überfüllten Gruppenchats wie bei WhatsApp

Vor Nachrichten überquellende Chatgruppen wie bei WhatsApp oder anderen Nachrichtendiensten müssen die Erzieher*innen keine Angst haben. Die Kita-App kennt eigentlich nur eine einzige Kommunikationsrichtung: Die Erzieher*innen informieren die Eltern, nicht umgekehrt. Einzige Ausnahme eben: Die Eltern können ihr Kind ab- oder krankmelden.

Tür- und Angelgespräche bleiben wichtig

Dabei ersetzt die kostenfreie App für Eltern nicht die persönlichen Gespräche und den Austausch zwischen den Eltern und den Erzieher*innen. „Die App ist nicht dafür da, die Tür- und Angelgespräche beim Bringen oder Abholen abzulösen. Aber sie ist eine Ergänzung. Dadurch, dass die Fakten wie Schlafenszeit oder Essverhalten schon geklärt sind, gibt es einen Freiraum, um stärker auf das individuell Erlebte und die Entwicklung des Kindes einzugehen oder über pädagogische Konzepte zu sprechen“, sagt Kristina Müller aus dem Kita-Management der pme Lernwelten.

Ein Muss ist die Kita-App für Eltern nicht. Aber die meisten Eltern haben sich die App runtergeladen. „Die App kommt bei den Eltern sehr gut an. Sie fühlen sich gut informiert, auch wenn sie nicht selbst die Kinder abholen, und freuen sich über die Nachrichten von ihrem Kind“, sagt Kitaleiterin Katrin. Und auch beim Thema Datenschutz sind die Eltern und Erzieher*innen auf der sicheren Seite. Die Daten der Kita-App unterliegen dem europäischen Datenschutz.


 

Über uns: Wir sind pme Lernwelten

Als Träger von über 75 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen bieten wir Eltern und Kindern eine hochwertige und flexible Pädagogik an. In unseren bunten Teams bringen sich Menschen aus unterschiedlichen Nationen ein, mit vielfältigen Talenten und Interessen.

Mehr zu unserem pädagogischem Konzept und aktuelle Stellenangebote findest du hier: www.familienservice.de/web/pme-lernwelten

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Die Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen, ist es fester Bestandteil unserer Kultur.

Außerdem warten eine Reihe von Benefits auf dich wie eine Fitnesscard, Jobrad und vieles mehr: Deine Karriere als Erzieher:in bei pme

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