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Ich persönlich nutze Power Posing regelmäßig, zum Beispiel kurz bevor ich einen Vortrag halte oder einen Workshop durchführe. Wenn ich Glück habe, finde ich dafür einen Rückzugsort, oder ich gehe einfach kurz auf die Toilette. Außerdem nutze ich es, wenn ich in einem Meeting merke, dass die Stimmung kippt und ein Konflikt aufkeimt.

 

 


Ute Falkner ist zertifizierte Trainerin und Gesundheitsberaterin mit den Schwerpunkten Achtsamkeit, Resilienz und Entspannungstechniken. Ihre Lieblings-Power-Pose ist „Wonder Woman“. Dabei steht sie aufrecht, die Beine hüftbreit auseinander, der Brustkorb ist geöffnet, und die Hände ruhen kraftvoll auf der Hüfte.

 

 

„Fake it until you become it“ ist ein Leitspruch der amerikanischen Sozialpsychologin Amy Cuddy, die viel zum Thema Power Posing geforscht hat. Sie hat belegt, dass bei Menschen, die regelmäßig powerposen, der Testosteronspiegel um 25 Prozent ansteigt – das sogenannte Power-Hormon also zunimmt. Hingegen sinkt der Kortisolspiegel, also das „Stresshormon“, um 20 Prozent. Amy Cuddy hat in einer Testreihe mit Job-Bewerber/innen außerdem herausgefunden, dass Menschen, die vor einem Bewerbungsgespräch eine Power-Pose einnehmen, den Job eher bekommen als die Personen der Vergleichsgruppe.