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Raum für Begegnung

08.10.2018
Isabel Hempel
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Jeden ersten Samstag im Monat stehen die Räume unserer bundesweiten Back-up-Einrichtungen offen für getrennt lebende Eltern und ihre Kinder. Mit diesem kostenfreien Angebot wollen wir es Vätern und Müttern erleichtern, trotz Trennung einen guten Kontakt zu ihren Kindern zu halten. Anne Wiegand, verantwortlich für unsere Back-up-Einrichtungen, erklärt das Konzept.
 
Work-Life-Blog: Wie ist die Idee zum „Raum für Begegnung“ entstanden?

Anne Wiegand: Wir kennen aus eigener Erfahrung und auch aus dem „Väternetzwerk“ viele getrennte Elternpaare, die ihre Kinder nur am Wochenende sehen können. Oft kommen sie aus einer anderen Stadt angereist, um ihr Kind zu sehen. In unseren Back-ups bieten wir ihnen einen Rückzugsort, damit sie mit dem Kind nicht immer unterwegs sein müssen. Sie können unsere Spielangebote nutzen, gemütlich Brotzeit machen oder einen Tee kochen, mal ein Brettspiel spielen oder bei schlechtem Wetter Unterschlupf finden.

Wieso bietet der pme Familienservice dieses kostenfreie Angebot?

A.W.: Wir finden es wichtig, das Kinder beide Elternteile erleben und einen guten Kontakt mit ihnen aufbauen können – ganz unabhängig von der Paarbeziehung. Ein fester Raum bietet Geborgenheit und Wärme. Eltern und Kinder können hier zur Ruhe kommen und zueinander finden. Das zu ermöglichen ist für uns soziales Engagement. 

Wie können sich die Eltern für die Nutzung der Räume anmelden?

A.W.: Sie können bis zum Vortag 18 Uhr auf unserer Kinderbetreuungs-Hotline anrufen (0800 – 80 100 70 80) und sich mit dem Stichwort „Raum für Begegnung“ anmelden. Unsere Back-up-Räume stehen samstags mindestens von 10 bis 14 Uhr, mancherorts auch von 10 bis 16 Uhr offen für interessierte Eltern und Kinder.  

 

Anne Wiegand ist seit 2014 verantwortlich für unsere bundesweiten Back-up-Einrichtungen, die Eltern bei Engpässen oder in Notfällen zur Betreuung ihrer Kinder nutzen können.

"Ich war selbst über zehn Jahre lang alleinerziehend und weiß um die oftmals angespannte Situation in der Familie. Da ist es eine große Unterstützung, wenn man nicht den anderen Elternteil seiner Kinder bitten muss, sich in der Wohnung aufhalten zu dürfen, oder Geld ausgeben muss, um irgendwo in Ruhe ankommen oder etwas Nettes unternehmen zu können mit seinen Kindern, z. B. weil zu allen Umständen auch noch das Wetter schlecht ist."