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(05.07.2017, ZEIT Online / ZEIT Chancen Familie) Wer etwas später Kinder bekommt, muss sich oft dreifach kümmern: Um Kinder, Job – und die pflegebedürftigen Eltern. "Auf ein Kind kann man sich neun Monate lang einstellen. Die eigenen Eltern bekommt man von heute auf morgen, wenn sie zum Pflegefall werden", sagt Alexa Ahmad, Geschäftsführerin des pme Familienservice.

Die kranken Eltern pflegen, die Kinder betreuen und im Job funktionieren: Paare, die spät eine Familie gründen, leben unter enormen Belastungen – und stehen damot ziemlich oft allein da. In Deutschland gibt es 2,86 Millionen Pflegebedürftige – und 70 Prozent werden zu Hause gepflegt. Davon sind fast die Hälfte Angehörige.

Das das Thema Pflege und Beruf immer dringender werde, merkt auch Alexa Ahmad. Ihre Firma hilft Unternehmen in ganz Deutschland, ihren Mitarbeitern Lösungen für alle Lebenslagen zu präsentieren. Von der Betreuung der Kinder über Seminarangebote zum Thema Stress bis zur Pflege der Alten. Die Nachfrage nach professioneller Beratung sei groß, auch deshalb, weil der offene Austausch über das immer noch schambehaftete Thema oft fehle, sagt Ahmad: "Jede Kinderkrankheit wird ausführlichst mit den Kollegen besprochen. Aber keiner erzählt, wenn ihm der eigene Vater auf die Couch geschissen hat." Alexa Ahmad weiß, wovon sie spricht. Ihre eigene Mutter ist an Demenz erkrankt. Sie selbst hat es lange nicht bemerkt – trotz Fachwissen. "Ich wollte es einfach nicht sehen." Eines Tages stand die Mutter vor ihrer Tür und saß wenige Minuten auf ihrem Sofa. Dort blieb sie zwei Jahre, bis sie in ein Heim kam.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel "Wer kümmert sich?" auf ZEIT Online. Der Artikel erschien außerdem in der Print-Ausgabe der Zeit "Chancen Familie" (6. Juli 2017, Nr. 28, S. 59 - 60).

 

 


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