Das Erfolgsrezept für die Fachkräftegewinnung

Das Erfolgsrezept für die Fachkräftegewinnung

08.03.2019
Gabriele Strasser
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8. März 2008: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesagentur für Arbeit starten das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“, ein völlig neuartiges Programm. Der pme Familienservice ist von Anfang an dabei.

 

Mit dem Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ haben Frauen und Männer nach einer längeren familienbedingten Unterbrechung eine Anlaufstelle, die sie tatkräftig beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt. Für Arbeitgeber erschließt sich damit eine Zielgruppe, die lange im Verborgenen war: die sogenannte „Stille Reserve“, Frauen und Männer, die nach einer Familienpause wieder in den Beruf zurückkehren. 

 

Das Potenzial heben

Wiedereinsteigerinnen sind oft Top-Arbeitskräfte. Nicht nur ist die überwiegende Zahl von ihnen hervorragend ausgebildet. Sie haben sich auch während ihrer beruflichen Unterbrechung vielfältige Soft Skills erworben, die zusammen mit ihrer guten Ausbildung die Grundlage dafür sind, dass sie auch komplexen Herausforderungen im Arbeitsalltag mit Lebenserfahrung lösungsorientiert begegnen können. Und sie haben durch die sechsmonatige Begleitung im ESF*-Bundesprogramm „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“, das ein wichtiger Baustein im Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ ist, den letzten Feinschliff bekommen, um motiviert und gut gewappnet durchzustarten. „Berufliche Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger verfügen häufig über eine routinierte Gelassenheit – besonders dann, wenn es hektisch wird. Daher werden sie sowohl im Team als auch von Kundinnen und Kunden ernst genommen und geschätzt“, sagt Alexandra Stieper, Projektmanagerin im Aktionsprogramm Perspektive Wiedereinstieg. 

 

Den Wiedereinstieg unterstützen

Wie können Arbeitgeber die Potenziale von Wiedereinsteigerinnen heben? Durch Offenheit und Flexibilität. Das beginnt schon bei Stellenanzeigen. Hier empfiehlt es sich, Wiedereinsteigerinnen explizit zu einer Bewerbung einzuladen. Offenheit empfiehlt sich auch, wenn eine Bewerberin nicht 100 Prozent der geforderten Qualifikationen hat. „Fachkompetenzen kann man nachschulen,“ weiß Alexandra Stieper.

*ESF – Europäischer Sozialfonds

 

Unterstützung durch das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“

Offenheit für entsprechende Bewerbungen ist ein Weg zum Ziel. Ein anderer Weg: Sprechen Sie direkt die ESF-Standorte des Aktionsprogramms an. „Sie können aus ihrem Pool an Teilnehmerinnen die richtige Fachkraft für Sie finden und bieten auch Matching und Veranstaltungen an“, empfiehlt Alexandra Stieper. 

Das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ bietet ein umfangreiches Angebot für Arbeitgeber und Personalverantwortliche: Auf dem Portal www.perspektive-wiedereinstieg.de finden sich hilfreiche Informationen, wie Gute-Praxis-Beispiele oder Tipps zu Fördermöglichkeiten. In der XING-Gruppe „Perspektive Wiedereinstieg“ tauschen sich über 1.400 Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, Personalverantwortliche und Experten der Bundesstandorte zum Thema Wiedereinstieg aus. Hier können Arbeitgeber auch konkret Stellen anbieten. 

22 lokale Projektträger in 14 Bundesländern unterstützen Unternehmen gezielt bei der Gewinnung von Fachkräften aus der „Stillen Reserve“.

Was macht dabei der pme Familienservice? Er berät das Bundesfrauenministerium inhaltlich und repräsentiert das komplexe Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ mit all seinen bunten Bausteinen nach außen. Das schließt die Betreuung des Lotsenportals perspektive-wiedereinstieg.de und die Verantwortung für die Öffentlichkeitsarbeit ebenso ein wie die Netzwerkarbeit zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren auf Bundesebene. Bei Fragen rund um den Wiedereinstieg ist pme zudem zuverlässiger Partner und Experte und unterstützt Sie auch gerne beim Recruiting von Arbeitskräften nach längerer Erwerbspause. Sprechen Sie uns einfach an!