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Welt am Sonntag

(Welt am Sonntag, 22.04.2018) Das Leben zwischen Kind und Job: Es ist ein täglicher Balanceakt. Viele Eltern wünschen sich deshalb Unterstützung: Eine Babysitterin, die sich liebevoll um den Nachwuchs kümmert und schnell einspringt, wenn ein plötzlicher Termin ansteht. Oder ein Au-Pair, das für ein Jahr im Haushalt lebt und die Kinder jeden Tag von der Kita und Schule abholen kann. Kinderbetreuer sind so begehrt wie noch nie seit das klassische Hausfrauenmodell ausgedient hat. Doch worauf sollte man abei einem Babysitter oder einer Tagesmutter achten? Wie viel Taschengeld bekommt ein Au-pair? Und muss ich die Betreuungsperson anstellen? Welt-Redakteurin Anne Kunz hat unter anderem mit Anne Mader gesprochen, die beim pme Familienservice für die Kindertagespflege zuständig ist.

Anne Mader weiß, warum vor allem Tagesmütter und -väter unter Eltern immer populärer werden: Die Betreuungszeiten sind flexibler und können individuell abgestimmt werden. Die Gruppen sind zudem überschaubar und ruhiger – und in Notfällen können die Kinder sogar bei der Tagesmutter übernachten. Perfekt also für Eltern, die in Vollzeit arbeiten oder Schichtdienst haben. Ein Vorteil aus Sicht von pme-Expertin Mader ist auch, dass die Kinder alltagsorientierter aufwüchsen. Sie gehen mit der Tagesmutter einkaufen oder helfen auch mal beim Kochen oder Wäsche aufhängen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die bei der Stadt angestellten Tagesmütter und -väter sich weiterbilden müssen und daher in der Regel gut qualifiziert sind. Die Kosten für die Eltern fallen unterschiedlich aus, da sie sich an den regional geltenden Betreuungssätzen für öffentliche Einrichtungen orientieren.

Der Artikel "Die beste Nanny für Ihre Familie" ist in der Printausgabe der Welt am Sonntag am 22. April 2018 erschienen.