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11.04.2022
Josephin Hartmann
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Verschwörungstheorien, perfekte Körper im Bikini am Strand: Wer seine Kinder vor falschen Inhalten und Vorbildern im Netz schützen will, muss selbst wissen, wovon er spricht. Ein Gespräch mit Autorin und CDU-Politikerin Diana Kinnert über Filterblasen, Selbstbestätigung und Medienkompetenzen.

CDU-Politikerin Diana Kinnert


Buzzwords, Fake News, WhatsApp-Kettenbriefe: Statt sich auf verlässliche Realitäten stützen zu können, zerreißen heute verschwörerische Mythen unsere Sicherheit und verführen zum Einzelkämpfertum. Diese These stellt die 31-jährigen Publizistin und CDU-Politikerin Diana Kinnert in ihrem Buch „Die neue Einsamkeit. Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können“ (2021) auf.

 

​​​Liebe Frau Kinnert, Sie schreiben in Ihrem Buch "Die neue Einsamkeit" die digitale Epoche sei von Einsamkeit und Informationsverzerrung geprägt. Welche Kompetenzen brauchen Kinder, um sich davor zu schützen?

Diana Kinnert: Zunächst einmal geht es um Charakterbildung und Selbstbewusstsein. Wer sich minderwertig, vernachlässigt, abgelehnt fühlt, scheut Offenheit, Pluralismus und Austausch und bewegt sich in Filterblasen und Selbstbestätigung. Daneben sind Medienkompetenzen wichtig, die richtige Recherche, der Nachweis über Quellen. Gesunde Skepsis ist eine gute Philosophie für das Bewegen im Internet.

Was braucht es, damit Eltern, Pädagog:innen und Politik einen sicheren Raum für Medienbildung schaffen können?

Es ist ressourcenintensiv, vor allem zeitintensiv. Immerzu entstehen neue Apps, Kinder bewegen sich schon bald im Metaversum. Die Beziehung zwischen Kindern, Eltern, Lehrkräften und Politik muss auf offenem Austausch basieren, dem Besprechen von Werten und Prinzipien, der Bewusstwerdung über Grenzverletzung, dem Einfordern von Grenzen. Diese Mechanik funktioniert nur dann, wenn jeder über den anderen Bescheid weiß.

Aber wie viele Erwachsene wissen um die Unterschiede von Snapchat, TikTok und Instagram? Was ist Minecraft, was ist Fortnite? Sich damit auseinanderzusetzen kostet Zeit. Dann aber werden Missverständnisse aus dem Weg geräumt, und verbindliche Spielregeln können gemeinsam vereinbart werden.

Wenn wir unsere Kinder fit fürs Netz machen wollen, dann müssen sich also zunächst die Erwachsenen  um ihre Medienkompetenz kümmern?

Der digitale Raum ist noch immer Neuland, und zwar für alle Altersgruppen. Großeltern verzweifeln beim Check-in am Flughafen oder bei der Online-Terminvergabe für die Impfung. Eltern finden in Facebook-Gruppen Gleichgesinnte – und manchmal gleichgesinnte Spinner, die sie in Filterblasen und Telegram-Gruppen entführen.

Natürlich hat auch die Jugend zu kämpfen: Mit Beauty-Filtern bei Instagram, die einem Scham und Minderwertigkeit einreden und mit Darstellungen von Gewalt und Pornografie. Digitale Bildung steht für alle Altersgruppen an - und: man lernt nicht aus. Im wachsenden Internet ist lebenslanges Lernen der richtige Ansatz.

 

Über Diana Kinnert

Wenn Diana Kinnert gerade kein Buch schreibt, mischt sie in der CDU-Bundespolitik mit. Seit 2016 ist sie zudem Geschäftsführerin der newsgreen GmbH, einer Nachrichtenplattform für „grüne Innovationen und Technologien“, und der Globalo News Publishing GmbH, einer Medienfirma, die unter anderem politische Dokumentationen produziert.


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