Tierische Begegnungen in der Kita – ein Praxisbeispiel

Praxisbeispiel tiergestützte Pädagogik – pme Familienservice Blog

29.03.2019
Gabriele Strasser
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In der Kita "Kleine Wolkenstürmer" in Bonn sind Tiere ein fester Bestandteil der Pädagogik. Erzieherin Linda Feist erzählt, wie die Tiere in den pädagogischen Alltag eingebunden werden und was die Kinder von ihnen lernen.

„Wir haben in der Einrichtung unsere Labradorhündin Ella, viele Fische und einige Achatschnecken. Die Fische und Schnecken lassen sich gut beobachten und natürlich brauchen sie auch Pflege. Die Kinder helfen begeistert mit, wenn wir sie füttern und sind auch bei der Reinigung der Näpfe und des Aquariums mit Freude dabei. Sehr gerne nehmen sie die Achatschnecken auf die Hand oder baden sie im Waschbecken – eine Form der Fürsorge und gleichzeitig ein interessantes Erlebnis für den Tastsinn.

Mit unserer Labradorhündin Ella und unseren Vorschulkindern finden regelmäßig Hundestunden statt, in denen die Kinder einiges über Hunde und den Umgang mit ihnen lernen. Beispielsweise sprechen wir darüber, wie man Hunde begrüßt, wo sie gestreichelt werden dürfen und welches Futter ihnen gut tut. Wir achten auf eine gute Balance zwischen Informationen und Interaktion mit dem Tier. Und natürlich darf Ella auch mal zeigen, was sie alles kann. Für die Kinder ist es toll, ein so interessantes Tier hautnah erleben zu dürfen. Sie freuen sich, wenn sie Ella streicheln dürfen und kümmern sich liebend gerne um sie – zum Beispiel bereiten sie ihr einen schönen Platz und stellen ihr Wasser hin. Ein besonderes Highlight für alle ist es, wenn Ella die Gruppen im Gruppenalltag und auf Ausflügen begleiten darf.“

 

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