pme Pflege: „Viele nutzen das Entlastungsgeld nicht!“

Pflege im Alter – pme Familienservice Blog

06.09.2017
Sabrina Ludwig
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Die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich, zu Hause oder bei der Familie zu bleiben. Das Pflegestärkungsgesetz II unterstützt mit den Entlastungsleistungen seit Januar 2017 genau das: Bis zu 125 Euro stehen Pflegebedürftigen monatlich für Hilfen im Haushalt zu, wenn sie in den eigenen vier Wänden betreut werden. „Das kann zum Beispiel jemand von einem Pflegedienst sein, der einmal die Woche kommt und die Wohnung putzt oder einkaufen geht. Aber auch ein gemeinsamer Arztbesuch oder ein Spaziergang zählen dazu“, sagt Benjamin Romahn, Bereichsleiter von pme Pflege. pme Pflege ist ein ambulanter Pflegedienstleister, der im Raum Essen pflegebedürftigen Menschen dabei hilft, länger in ihrer vertrauten Umgebung zu wohnen. Neben medizinischer und pflegerischer Versorgung unterstützt die pme Pflege pflegebedürftige Menschen auch im Haushalt und oder ist einfach da, um mit ihnen Zeit zu verbringen.
 

„Einbußen beim Pflegegeld entstehen durch Entlastungsleistungen nicht“

„Viele wissen allerdings nicht, dass die Pflegekasse die Dienstleistungen bezahlt, ohne dass dadurch Einbußen beim Pflegegeld entstehen. Deshalb werden die Entlastungsleistungen oft erst gar nicht genutzt. Und dann verfällt der Beitrag einfach“, weiß Benjamin Romahn. Dabei können Pflegebedürftige, die schon 2015 und 2016 eine Pflegestufe hatten, sogar noch die Beträge aus dieser Zeit nutzen. Wer also schon 2016 pflegebedürftig war, kann noch bis zum 31. Dezember 2018 auf die ungenutzten Entlastungsleistungen aus dem Jahr 2016 zurückgreifen.

 

Dienstleister müssen von den Pflegekassen anerkannt sein

Wer die Entlastungsleistung nutzen will, sollte aber wissen: Die beauftragten Dienstleister müssen von den Pflegekassen anerkannt sein! „Die 125 Euro werden auch nicht direkt an die Pflegebedürftigen ausgezahlt. Die Pflegebedürftigen müssen die Leistungen vorab bezahlen und die Rechnung dann bei der Pflegekasse einreichen“, erklärt Benjamin Romahn. Wer im Raum Essen einen Anbieter sucht, der von den Pflegekassen anerkannt ist, findet mit der pme Pflege den richtigen Ansprechpartner. Und noch mehr: Neben einem lokalen Netzwerk aus Sanitätshäusern, Apotheken, Therapeuten und Fachärzten gibt es für Klienten des ambulanten Pflegedienstes und deren Angehörige sogar ein kostenfreies Sorgenfrei-Telefon, das rund um die Uhr mit speziell ausgebildeten Beratern besetzt ist. Diese unterstützen in Krisen, bei Konflikten und besonderen Belastungen. So pflegt die pme Pflege nicht nur Haushalt und Körper, sondern auch die Seele.

 

Sie haben Fragen rund um die Pflege oder zu Entlastungsleistungen?

Die pme Pflege ist für Sie im ganzen Essener Süden da! Unsere Pflegeberaterin Elke Reddig unterstützt Sie gerne dabei, Ihren Anspruch zu klären und den Einsatz der Mittel mit Ihnen gemeinsam zu planen.


Ihre Ansprechpartnerin:

Elke Reddig
E-Mail: pflege@familienservice.de
Tel.: 0201 89067126
Web: www.pme-pflege.de