Gewinnspiel: Der kleine Eisbär wird 30

Gewinnspiel: Der kleine Eisbär wird 30 – pme Familienservice Blog

01.12.2017
Christin Müller
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So klein und doch schon erwachsen. Lars, der kleine Eisbär ist wohl jedem von uns ein Begriff. Die herzerwärmenden Geschichten über den kleinen Bären begleiten Kinder seit nun mehr 30 Jahren. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch, kleiner Eisbär!

Der erste Band: „Wohin fährst du, Lars?“ erschien erstmals 1987. Mit über 10 Millionen verkauften Exemplaren, die in 30 Sprachen übersetzt wurden, gilt dieser Band als Kinderbuchbestseller. Der preisgekrönte niederländische Illustrator Hans de Beer schuf die Geschichten um den kleinen Eisbären. Sie handeln vom in die Ferne ziehen, von Freundschaft und vom mutig sein.
 

5 Fragen an Eisbär-Schöpfer Hans de Beer
 

Herr de Beer, warum können sich Kinder mit Lars identifizieren?

Ich denke, weil er sich wie ein Kind benimmt. Er ist ein Superheld, der kaum Angst hat und Dinge auch gerne allein macht. Er hat aber auch oft Heimweh und vermisst seine Eltern. Vermutlich erkennen sich darin viele Kinder wieder.
 

Welche Eigenschaft mögen Sie an Lars besonders gerne?

Lars hat ein natürliches Gefühl für Gerechtigkeit. Was Unrecht ist, weiß er ganz genau – das ist eine schöne Eigenschaft.
 

Es zieht den kleinen Eisbären immer wieder in die Ferne. Wäre es zu Hause nicht gemütlicher?

Ja, das findet Lars auch. Aber wenn man sich die Geschichten genau anschaut, merkt man, dass er nicht in die Ferne geht, weil er möchte, sondern weil es ihm passiert. Er ist neugierig und stolpert in Situationen, die ihn von zu Hause wegbringen. Das Abenteuer überkommt ihn.
 

Lars ist meistens mutig. Sie auch?

Nein, ich bin nicht mutig. Aber Lars ist auch nicht immer mutig, er hat oft Angst. Dann zieht er sich aber nicht zurück, sondern überwindet seine Ängste. Und das ist schon sehr mutig.


Im neuen Buch »Lars und die verschwundenen Fische« tritt der kleine Eisbär sehr resolut auf. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er eine Funkstation zu Fall. Woher kommt dieses tollkühne Engagement, das in den ersten Bänden noch weniger ausgeprägt war?

Lars’ Situation wird immer heikler. Im ersten Band war noch niemandem bewusst, dass die Umgebung von Lars derart in Gefahr ist. Im Laufe der Zeit ist das aber immer klarer geworden – für mich und meine Leser. Es wäre eigenartig, das nicht zu erwähnen. Lars’ Verhalten ist Überlebensdrang.
Das wurde schon in den letzten Bänden erwähnt, aber jetzt wurde es Zeit, das Recht auf Selbstverteidigung zu betonen. Lars ist nicht aggressiv oder tollkühn. Das ist seine Bucht, und er verteidigt sie.*

 

Darum geht es in Lars der kleine Eisbär

Eines Morgens erwacht Lars aus dem Winterschlaf. Er merkt sofort, dass es sehr warm ist, wärmer als sonst. Seine Mutter erzählt, dass die Hitze immer mehr Menschen zum Nordpol zieht. Der kleine Eisbär ist neugierig und will sich die Menschen einmal genauer ansehen.

Auf der Suche nach den Zweibeinern bemerkt er, dass gar keine Fische im Wasser schwimmen – sehr ungewöhnlich für die Fischbucht. Auf seiner Suche nach den Fischen lernt er die Robbe Berti und die Seeschwalbe Isa kennen.

Die beiden wissen, dass die Menschen eine Funkstation gebaut und eine Boje ins Wasser geworfen haben – und seitdem die Fische verschwunden sind.

Die drei neuen Freunde beschließen, etwas zu unternehmen. Denn so kann es nicht weitergehen. Lars und seine Freunde brauchen den Fisch als Nahrung, um weiterleben zu können. Die Funkstation muss zerstört werden ...

 

Lars der Eisbär - Aktueller denn je

Dass die Geschichten um Lars aktuell wie nie sind, beweist das elfte Eisbär-Abenteuer. In „Lars und die verschwundenen Fische“ geht es nicht mehr nur um eine schöne Kindergeschichte. Es geht ums nackte Überleben einer bedrohten Existenz – und um den Zusammenhalt in schier unlösbar erscheinenden Situationen. In Zeiten wie heute sind Themen wie globale Erderwärmung, Klimawandel und Meereisschwund in aller Munde. Und auch der kleine Eisbär sieht sich diesen Gefahren zunehmend ausgesetzt.

Mein fast vierjähriger Sohn liebt diese Geschichte, auch wenn er noch nicht alle Zusammenhänge versteht, vorallem wegen der Freundschaft zwischen Eisbär Lars, Möwe Isa und Robbe Berti. Die drei mutigen kleinen Freunde haben sich schnell in sein Herz geschlichen. Seit ich ihm die Geschichte das erste Mal vorgelesen habe, gehört der kleine Eisbär zu unserem täglichen Vorleseritual vor dem Zubettgehen. Eine tolle Geschichte, um auch schon kleine Kinder für die Themen Freunschaft, Mut und Weltklimasituation zu sensibilisieren.

 

Empfohlenes Alter: ab 4 Jahre

Verlag: NordSüd Verlag

 

Gewinnt drei Bücher „Lars und die verschwundenen Fische“

Wir verlosen heute drei Exemplare des neuesten Abenteuers von Lars der Eisbär.

Beantworten Sie einfach folgende Frage: „Wie lautet das erste Abenteuer von Lars der Eisbär, das 1987 erschien?“ auf unserer Familienservice Lernwelten-Facebookseite und hüpfen Sie in den Lostopf.

 

** Teilnahmebedingungen für unser Gewinnspiel **

  • Das Gewinnspiel „Lars wird 30“ startet am Freitag, 01.12.2017 und endet am Montag, 04.12.2017 um 24 Uhr.
  • Es werden 3 x Bücher „Lars und die verschwundenen Fische“ verlost.
  • Die Teilnahme erfolgt über das Liken und Kommentieren des Gewinnspiel-Facebook-Posts. Mehrere Kommentare von einer Person/einem Account pro Gewinnspielrunde werden als eine einzelne Teilnahme gewertet. Nur die Antworten, die richtig sind und sich direkt auf die Frage beziehen, werden gewertet.
  • Kommentare, die gegen die Facebook-Richtlinien, deutsches Recht oder das Copyright verstoßen, werden nach Kenntnisnahme ohne Ankündigung entfernt. Der Teilnehmer ist damit vom Gewinn ausgeschlossen.
  • Teilnehmen können alle natürlichen und geschäftsfähigen Personen mit einem Mindestalter von 18 Jahren aus Deutschland. Mitarbeiter/innen vom pme Familienservice und deren Verwandte sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der/Die Teilnehmer/in erklärt sich mit der Teilnahme damit einverstanden, dass im Gewinnfall sein/ihr Name auf der pme Familienservice-Facebookseite (bzw. Familienservice Lernwelten-Facebookseite) veröffentlicht wird.
  • Der Gewinner wird binnen 24 Stunden nach Beendigung des Gewinnspiels per Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Gewinner wird über die Kommentarfunktion des Facebook-Posts informiert. Der Gewinner muss sich innerhalb von 5 Werktagen per E-Mail an: blog@familienservice.de oder über eine private Nachricht an unsere Facebook-Seite mit seinen Adressdaten melden. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb dieser Frist, wird der Gewinn erneut unter allen Teilnehmern verlost.
  • Der Versand des Gewinns erfolgt per DHL (auf Kosten vom pme Familienservice).
  • Es werden alle Facebook-Namen der Teilnehmer erfasst und zur Gewinnermittlung gespeichert. Alle Daten werden spätestens 30 Tage nach Ende des Gewinnspiels gelöscht. Adressdaten werden nur vom Gewinner erfasst und nur zum Versand des Gewinnes genutzt. Es werden keine Daten an Dritte weitergeben. Den Teilnehmern stehen gesetzliche Auskunfts-, Änderungs- und Widerrufsrechte zu.
  • Das Gewinnspiel wird nicht von Facebook unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.


*Das Interview mit Hans de Beer führte Nina Grünberger (NordSüd Verlag)