Der perfekte Bürotag

Entspannungsübung - Der perfekte Bürotag

18.10.2016
Christin Müller
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Der Wecker klingelt – dank Snooze-Funktion – zum wiederholten Male. Und schon wieder sind Sie zu spät dran. Schnell hetzen Sie unter die Dusche. Das Frühstück muss heute ausfallen – auch für einen Kaffee reicht die Zeit nicht. Jetzt bloß kein Stau. Ja, und die Kinder müssen auch noch zur Schule. So beginnt ein typischer Berufsmorgen für viele Berufstätige. Ganz schön anstrengend? Das finden wir auch.

Wir können Ihnen zwar nicht dabei helfen, ihr Leben komplett zu ändern, aber mit diesen einfachen Tipps schaffen Sie es, etwas Ruhe, Gesundheit und Fitness in den Alltag zu bringen.

 

7.00 Uhr

Schnell noch die Nachrichten online lesen, E-Mails checken und prüfen, was die Börse zu vermelden hat? Radio und Fernsehen laufen meist auch noch nebenbei ... und das, obwohl Sie bereits zu spät dran sind? Die morgendliche Medienflut treibt unseren Stresslevel nach oben, bevor wir überhaupt richtig wach sind.

Daher: Konzentrieren Sie sich auf das, was um Sie herum passiert. Denken Sie darüber nach, was auf Ihrer Tagesordnung steht. Gehen Sie in sich und atmen tief durch, bevor Sie in den Tag starten. Lassen Sie die virtuelle Welt aus. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik zu Hause oder im Auto. Singen und Tanzen am Morgen hebt die Laune. Sie fahren Bahn? Lesen Sie Ihr Lieblingsbuch. Wann kommen Sie sonst dazu?

 

9.00 Uhr

So viele Aufgaben und viel zu wenig Arbeitsstunden dafür? Oftmals sind wir schon morgens demotiviert. Dazu lässt sich nur sagen: Sie werden nicht alles schaffen, egal, was Sie sich vornehmen! Setzen Sie sich Prioritäten, teilen Sie Ihre Arbeit nach Wichtigkeit ein, und versuchen Sie wenn möglich großzügigere Puffer bei der Erledigung Ihrer Aufgaben zu definieren. Räumen Sie sich ein Drittel Ihres Arbeitstages für unvorhergesehene Aufgaben ein. Checken Sie E-Mails schubweise und nicht sofort, damit Sie nicht ständig abgelenkt werden. Und das Wichtigste: Beherzigen Sie diese Vorgehensweise auch bei Ihren Beschäftigten! Nur dann klappt eine reibungslose Kommunikation.

 

13.00 Uhr

Noch zehn Minuten bis zum Ende der Mittagspause. Nur noch schnell die Privat-Mails lesen oder den Facebook-Status aktualisieren. Irgendwas gibt es immer zu tun. Nein! Gehen Sie lieber noch zehn Minuten um den Block, atmen Sie tief ein und aus, spüren Sie die Luft und besinnen Sie sich auf sich selber – bevor der Arbeitstag in die nächste Runde startet.

 

15.00 Uhr

Hand aufs Herz: Wie viel Wasser oder Tee (Kaffee zählt nicht!) haben Sie heute schon getrunken? Die meisten trinken viel zu wenig. Ihr Körper verliert am Tag bis zu drei Liter Wasser. Wie viel Wasser er benötigt, hängt von Faktoren wie Körpergewicht, Außentemperatur oder sportlichen Aktivitäten ab. Als allgemeiner Richtwert gilt: Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser am Tag, um ausreichend versorgt zu sein. Sie vergessen das Trinken? Stellen Sie sich eine Karaffe Wasser auf den Schreibtisch, die Sie über den Tag verteilt leertrinken. Es gibt auch hilfreiche Apps, die Ihnen helfen, an das Trinken zu denken, wie Hydro Coach oder Drink Water.

 

16.00 Uhr

Ein Meeting jagt das nächste, und Ihr Tank ist bereits leer. Am liebsten würden Sie jetzt nach Hause gehen. Aber leider steht schon das nächste Meeting an. Genau jetzt ist die richtige Zeit für eine kleine Pause. Holen Sie sich einen Kaffee, öffnen Sie das Fenster, und bewegen Sie sich ein wenig. Oder schließen Sie die Augen und atmen tief ein und aus. Schnell ist die Energie wieder da.

 

18.00 Uhr

Der Arbeitstag ist geschafft. Und Sie auch. Jetzt noch schnell einkaufen, die Wohnung aufräumen und die Kinder ins Bett bringen. Realisieren Sie, dass der aktive Tag idealerweise nicht mehr als 15 Stunden hat. Denken Sie daran, dass auch Sie eine Auszeit benötigen – sei es in Form von Sport oder Lesen oder indem Sie einen Film schauen. Sie sind nicht weniger fleißig, wenn Sie Ihre Aufgaben in kleine Häppchen verpacken und nicht alles auf einmal erledigen.