Im Jahr 1991 beauftragte die Firma BMW die Sozialwissenschaftlerin Gisela Erler vom Deutschen Jugendinstitut, ein effektives, auf die individuellen Bedürfnisse des Personals zugeschnittenes Modell zur Lösung von Kinderbetreuungsfragen zu entwickeln. Angeregt durch die US-amerikanischen „Childcare and Referral Systems“ entstand darauf hin in München das „Kinderbüro“, ein Beratungs- und Vermittlungssystem speziell für die deutsche Kinderbetreuungslandschaft.
Ab April 1992 stand das „Kinderbüro“ allen BMW-Mitarbeiterfamilien zur Verfügung. Bereits in den ersten Jahren kauften viele weitere Unternehmen die neue Dienstleistung für ihr Personal ein. In den folgenden Jahren entstanden Zweigniederlassungen in deutschen Großstädten, die Angebotspalette wurde beständig erweitert. Das Unternehmen wurde später in „Familienservice“ und schließlich in „pme Familienservice GmbH“ umbenannt.